Einsatzland
Arbeitsbereiche

Unterwegs mit den Missionaren

Lass Dich durch die Geschichten der Missionare und Missionarinnen ermutigen und inspirieren, gemeinsam unterwegs zu sein – im Vertrauen auf den Gott, der alle Menschen liebt und seine Gemeinde weltweit baut.

Eine spürbare Spannung lag in der Luft. Wir kannten die Bewerbenden nur aus ihren Lebensläufen und wussten nicht, wer gleich zur Tür hereinkommen würde.
19 Millionen Kinder in Nigeria gehen nicht zur Schule – Tendenz steigend. Hinter diesen Zahlen stehen Geschichten: von Sarah, Goje, Shekwolo, Godswill, Mohammadu und vielen anderen Kindern aus ihrem Dorf. Es sind Geschichten von Kindern, deren Möglichkeiten stark eingeschränkt sind.
Als Missionar lebt man zwischen Welten. Das kann manchmal Vorteile haben.
Schulungen und Studientage ermöglichten es, sexualisierte Gewalt sichtbar zu machen, Täterstrukturen zu verstehen und Betroffene zu stärken.
Die Witwen, denen wir begegnen, tragen oft lebenslang Schwarz als Zeichen der Trauer. Der Verlust überschattet jeden Bereich ihres Lebens. Immer wieder erleben wir, wie Jesus in diese Dunkelheit hineinwirkt und Trost, Frieden und neue Hoffnung schenkt.
Sie hatte Angst vor dem, was sichtbar werden könnte, wenn sie genauer hinschaut und zugleich spürte sie: So wie bisher kann es nicht weitergehen.
Seit fast einer Stunde sitze ich an seinem Bett, das rechte über das linke Bein gekreuzt, leicht nach vorne gebeugt. Eigentlich wollte ich nur kurz zur Visite kommen. Doch ich hatte den Eindruck: Nimm dir Zeit.
In einer kleinen Gruppe erleben junge Frauen Gemeinschaft, ehrlichen Austausch und geistliche Ermutigung.
Das Labor ist im Krankenhaus oft ein verborgener Ort hinter großen Türen. Kaum jemand weiß, was dort geschieht.
Viele unserer Patientinnen und Patienten kommen aus abgelegenen Dörfern, oft nach stunden- oder tagelangen Wegen.
Erneut wurde mir bewusst, wie eng Theologie und Jüngerschaft zusammenhängen – und wie wichtig beide füreinander sind.
Das Wort Gottes wird am tiefsten über die eigene Muttersprache verstanden und verinnerlicht.
„Du hast gesagt, dass ihr Menschen helft, ihre Berufung zu leben. Wie macht ihr das?“
Steile Hänge, dichte Vegetation und schmale, rutschige Trampelpfade: Um zur Missionsstation zu gelangen, muss unser Übersetzer etwa zwei Tage zu Fuß bis zum Meer wandern. Unterwegs gibt es weder Geschäfte noch Unterkünfte.
Zehn Tage waren wir mit einer größeren Reisegruppe in Israel.
Dieses Jahr geht es für uns nach Papua-Neuguinea, um mit Mission Aviation Fellowship im Bereich Flugmission zu dienen – praktisch, verbindend und hoffnungsvoll.
Wir arbeiten in Sambia am Aufbau einer Trainingsfarm in Solwezi. Neulich ging Gibson wie fast jeden Tag dorthin, um nach dem Rechten zu sehen, die Männer zu unterstützen und sie anzuleiten.
Wir begegneten vielen Menschen, die durch schlecht behandelten Diabetes ein Bein verloren hatten und lernen mussten, damit zu leben.
Glaube wächst nicht von selbst. Und er entsteht selten im Alleingang. Wenn wir über Gemeinde und Jüngerschaft nachdenken, geht es deshalb nicht zuerst um volle Räume oder funktionierende Programme.
Wir haben ein Fußballfeld, auf dem sich täglich Jugendliche zum Spielen treffen. In den Pausen geben wir ihnen etwas aus Gottes Wort weiter.
Jüngerschaft braucht Zeit und die bewusste Investition in Menschen. Es geht nicht nur um eine schnelle Entscheidung, Gott sein Leben zu geben, sondern um beständiges Wachstum im Glauben.
*Triggerwarnung: Sexuelle Gewalt
Anfang des vergangenen Jahres hatten wir mit einem Ehepaar geplant, gemeinsam einen neuen Hauskreis zu gründen.
Es war bitterkalt. Minusgrade. So ein Tag, an dem man sich fragt: „Ganz ehrlich – ist überhaupt jemand draußen?“
Vor einigen Monaten kam eine philippinische Einwanderin in unser Beratungszentrum für Schwangere. Kaya* war fest entschlossen, eine Abtreibung vornehmen zu lassen.
Unsere Arbeit geschieht meist hinter den Kulissen. Doch immer wieder schenkt Gott Begegnungen in Gemeinden, bei denen wir miterleben dürfen, wie er im Leben von Menschen wirkt.
„Vergesst mich bitte nicht!“ Joana erlebte Angst, Panik, tiefe Traurigkeit und innere Erstarrung. Nach außen hielt sie lange die Fassade aufrecht – bis ihre Kraft nicht mehr reichte.
Immer wieder staune ich über die Veränderungen, die Gott im Leben der Bibelschüler bewirkt. Hindernisse überwinden, an Grenzen kommen und Neues wagen gehören zum Alltag an der Bibelschule.
Er kam als Student in meine Gemeinde, verließ sie später im Konflikt – und steht heute selbst im Gemeindedienst. Kaders Weg zeigt, wie Gott Menschen verändert und in neue Aufgaben führt.
Tahina baut nach schwierigen Jahren ein eigenes Unternehmen auf. Schritt für Schritt lernt sie, Gottes Führung zu vertrauen und ihren Glauben auch im Arbeitsalltag zu leben.
„Wer ist Nqobile?“ Meine Freundin schaut mich verwirrt an. Das bin ich – Nqobile. Warum werde ich im Township und unter meinen afrikanischen Freunden so genannt?
PSALM ist eine Studentenmission auf den Philippinen – und ein Stück von Loves Geschichte. Aus einer prägenden Studienzeit entstand eine enge Zusammenarbeit mit der regionalen und nationalen Leitung. Warum Gemeinden und Studentenmission oft aneinander vorbeiarbeiten und wie ein neuer PSALM-Standort das ändern soll, macht neugierig auf mehr.
Zwischen Zweifel und Durchhalten: Nach 20 Jahren Missionsarbeit in Litauen scheint vieles schleppend, die Früchte klein, der Marathon endlos. Doch mitten in einer persönlichen Wüstenzeit spricht ein Mitstreiter Worte aus, die alles verändern: „Ich schätze dich und brauche dich!“ Eine Geschichte über Gegenwind, Treue – und unerwartete Ermutigung.
Manchmal wird es uns angst und bange, wenn wir an unseren Wegzug aus Deutschland denken! Noch stehen so viele Fragen an. Wie wird es in Namibia? Kommen die Kinder zurecht? Werden wir den Container finanzieren können?
Eine Gemeinde aus der Wüste Gobi bat uns Vorträge über das Thema Ehe und Familie zu halten. Bei unserer Ankunft am Gemeindehaus wurden wir herzlich empfangen und zu einer Jurte geführt, die eine Hausmeisterfamilie bewohnt. Nach mongolischer Tradition erhielten wir ein warmes Essen und Tee, um uns von der ermüdenden langen Fahrt zu erholen.
Seit vielen Jahren begleiten wir Alma (Name geändert) und ihre Familie. Alle ihre fünf Kinder waren oder sind zum Teil noch in unserer Tagesbetreuung. Die älteren Kinder gehen inzwischen in unsere Jungschargruppe oder nehmen an dem Bibelkurs teil.  
Wo Menschen unter Angst und innerer Not leiden, geschieht durch die Begegnung mit Christus etwas Wunderbares: Herzen werden berührt, Wunden geheilt und neues Vertrauen wächst. Bewegende Erfahrungen zeigen, wie seine Liebe Leben verändert und Hoffnung neu entfacht.
Nach 20 Jahren Kontakt mit den Menschen der Ethnie Mbya können wir nun mit dem Vertrauen rechnen, dass sie das Wort Gottes als Wahrheit und Leitlinie für ihr Leben nehmen wollen.
Johannes und ich begegnen Tanja regelmäßig in der Cafeteria unserer evangelischen Schule in Čakovec im Norden Kroatiens. So auch im Februar 2026. Jeden Tag steht sie dort hinter dem Tresen und verkauft Speisen und Getränke.
Berufung ist kein einmaliges Erlebnis, sondern ein fortwährender Prozess der Hingabe.
Mathematik: ja! Lesen und Schreiben: nein!
Warum Kinder in der Kindertagesstätte Jesus brauchen und wie eine Erweckung aussehen könnte
Wir grüßen Euch aus Gambia, West Afrika.
In Äthiopien durfte ich ein besonderes Jubiläum miterleben – 50 Jahre theologische Ausbildung mit Wirkung in ganz Afrika. Gleichzeitig kamen über 60 Frauen aus 17 Ländern zu einem Leitungstraining zusammen. Zwischen Dankbarkeit für das Erreichte und Hoffnung für die nächste Generation war diese Woche geprägt von Begegnung, Ermutigung und neuer Vision.
Heimatdienst klingt nach Heimaturlaub, ist aber oft eine besonders intensive Zeit: reisen, berichten, Termine wahrnehmen, Kontakte pflegen – und dabei Gottes Bewahrung erleben.
In einer gesundheitlichen Krise entscheidet sich Titin für ein Leben mit Jesus. Gleichzeitig bekommen fünf Fußballtalente aus Papua eine neue Chance auf Bildung und Zukunft.
Mishel trägt mit 22 Jahren Verantwortung für ihre jüngeren Geschwister. Durch praktische Hilfe, seelsorgerliche Begleitung und verlässliche Beziehungen erlebt sie, dass Gottes Liebe auch in scheinbar hoffnungslosen Situationen neue Hoffnung schenken kann.
Der Wetterbericht ließ bereits ahnen: Dieser Flug würde herausfordernd werden.Früh am Morgen geht es los, denn wer über den Wosak-Pass fliegen will, muss rechtzeitig starten. Später liegt oft alles in den Wolken.
In San Ramon hören Kinder jeden Samstag von Jesus. Durch sie öffnen sich auch Türen zu ihren Familien – und Gott verändert Herzen Schritt für Schritt.
Lastwagenfahrer sehen oft, was anderen verborgen bleibt. Durch ihre Hinweise können Kinder besser geschützt und Ausbeutung sichtbar gemacht werden.
In unserem Freizeitheim bei Valencia erleben Kinder, Jugendliche und Familien Gemeinschaft, geistliche Impulse und Raum, Jesus neu oder zum ersten Mal kennenzulernen.  
Bei eisiger Kälte begleite ich einen Straßeneinsatz im Norden Saskatchewans. Dort erlebe ich, wie Gott Begegnungen vorbereitet und Menschen nachgeht.
In Nordtansania gab es endlich den lang ersehnten Regen. Die Trockenzeit hat sich lange hingezogen und viele Massaifamilien in der Gegend leiden Hunger. Vor allem die Kinder und Schwangere sowie alte Menschen trifft das sehr hart.
Jeandré* und Ashwin* haben großes musikalisches Talent. Doch ohne Ausbildung, Förderung und Perspektive bleibt vieles unerreichbar. Ein FSJ soll neue Wege öffnen.
Sandy erlebt Krankheit, Abschied und Trauer. Doch mitten in dieser schweren Zeit erfährt sie Gottes Nähe, neue Kraft und Frieden.
Als wir zu der jungen Frau geführt wurden, konnte man die Scham in ihren Augen sehen: Ihr Bauch war so groß wie bei einer Hochschwangeren, doch alle versicherten uns, sie sei nicht schwanger.