„Ich bin“ und „Ihr seid“

Bei einem unserer Schiffseinsätze im August fiel uns frühmorgens ein heller „Doppelstern“ ins Auge, dank Sternhimmel-App stellte er sich heraus als Konjunktion von Jupiter und Venus.

Auch bei Jesu Geburt gab es ja einen besonderen Stern, der den Magiern aus dem Osten den Weg zum Stall wies.

Eine unserer Aufgaben als Christen (nicht nur in der Mission) ist es, Licht in der Welt zu sein und Jesu Licht zu den Menschen zu bringen, mit denen wir leben und arbeiten. In unserem Fall sind das die Flussbewohner im Amazonasgebiet, die oft bei ihren Problemen im Stich gelassen werden – sowohl die körperliche und seelische als auch die geistliche Gesundheit ist oft beeinträchtigt und die Versorgung ist nur unzureichend; dazu kommen so grundlegende Dinge wie der Zugang zu sauberem Trinkwasser und fehlende Transportmöglichkeiten, wenn der Fluss oder See in der Trockenzeit nur noch aus Matsch besteht. Letzteres hindert auch die Bildung, weil dann der Weg zur Schule abgeschnitten ist, und die Lebensmittelversorgung, wenn es keine Fische gibt und der Weg zu einem Laden sehr beschwerlich oder unmöglich wird. Oft fehlen die Stromversorgung und das nötige Geld, um Lebensmittel auf Vorrat zu besorgen und zu lagern.

Ihr seid das Licht der Welt.

Neben den genannten Herausforderungen erleben wir immer wieder geistliche Finsternis, sowohl im Inland bei Einsätzen als auch ganz in der Nähe in unserem Wohngebiet, wo zum Beispiel eine Afroreligion einen Tempel hat, in dem Geister verehrt werden. Im Inland begegnen wir Menschen mit dämonischen Einflüssen, Alkohol- und Drogenmissbrauch, sexueller Ausbeutung und vielem mehr. Da ist es wichtig zu wissen, dass Gottes rettende Botschaft der Befreiung durch Jesus mit vollem Licht in diese Dunkelheit strahlt.

Auch in eurer Umgebung seid ihr Licht der Welt, ob ihr euch nun strahlend fühlt oder nicht.

Gebetsanliegen

  • Die Schiffsarbeit ist oft herausfordernd, nicht nur die Einsätze – für Christoph vor allem auch die Wartung des Schiffs. Wir bitten weiter um Verstärkung für die Wartung.
  • Im Januar startet der erste Einsatz des kommenden Jahres.
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