Der erste Lese-Schreibkurs bei den Nankina

Als wir im Dezember 2024 bei den Nankina waren, haben wir einige Bildergeschichten gesammelt zur Vorbereitung für den ersten Lese-Schreib-Unterricht; die Bildergeschichten hatte ich (Benjamin) in der Zwischenzeit zu einem Heft zusammengestellt. Im Mai flog ich für zehn Tage zu den Nankina.

Die Autoren freuten sich, ihre Geschichten in Buchform in der Hand zu halten. Wir nutzten die Geschichten im Unterricht, wo ich zunächst eine Einführung in das Nankina-Alphabet gab und ihnen dann erklärte, wie man Wörter in Silben aufteilt. Dadurch verbesserten sie Schritt für Schritt die Lese- und Schreibfertigkeit in ihrer Muttersprache.

Während die Nankina sich im Silbentrennen übten, nutzte ich die Zeit, um weitere Bildergeschichten zu sammeln, so haben wir nun 25 Bildergeschichten. Ich bin Gott sehr dankbar, dass der erste Lese-Schreib-Kurs solch ein Erfolg war, da ich das Konzept erst kurz vorher erarbeitet und noch nicht angewendet hatte. Außerdem wusste ich nicht, ob es genügend Interessierte geben würde.

Veränderungen in unserem Dienst

Im Juli mussten wir unerwartet nach Deutschland zurückziehen. Das fiel uns sehr schwer und die Umstellung ist für uns sehr belastend. Wir sind Gott sehr dankbar dafür, dass wir mittlerweile ein Haus zur Miete finden durften und dass die Kinder in der Schule insgesamt gut klarkommen.

Wir sind im Gespräch mit unserer Mission und hoffen, in absehbarer Zeit über die nächsten Schritte mehr Klarheit zu bekommen. Danke, wenn ihr im Gebet an uns denkt!

Ausblick

Die Arbeit im Dorf geht in unserer Abwesenheit weiter. Als ich bei den Nankina war, verteilte ich Schreibmaterialien an die, die in meiner Abwesenheit noch weitere Geschichten schreiben und dazu Bilder zeichnen wollen. Einige Kursteilnehmer baten mich auch um Lese-Schreib-Materialien, um andere Nankina unterrichten zu können. Außerdem meldete sich ein weiterer Interessent für die Bibelübersetzung; nun versucht er, einige Kapitel zu übersetzen.

Vielen Dank für euer Gebet und eure Unterstützung!

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unterwegs | Ausgabe 1/2025
Nach langer Zeit konnten wir als ganze Familie wieder ins Dorf reisen. Gott schenkte eine gute Zeit – wir konnten einige Kurzgeschichten aufnehmen und die Dorfbewohner malten Bilder dazu. Diese Geschichten werden zum Lesenlernen gebraucht. Die Nankina haben bisher praktisch gar keine Literatur in ihrer Sprache; um Gottes Wort lesen zu können, brauchen sie Übung.
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unterwegs | Mai 2024
Trotz großer Schwierigkeiten bleiben Benjamin und Kristina Gottschick mit ihren vier Kindern in Papua-Neuguinea.