Vom Kommen und Gehen
Weihnachten – eine Geschichte vom Kommen
Jesus verließ den Himmel, die Nähe zum Vater, die Herrlichkeit – und kam mitten in unsere Welt. Er scheute nicht das Dunkel, das Elend, die Verzweiflung. Er kam dorthin, wo Menschen Halt und Hoffnung suchten.
Weihnachten – und der Auftrag zum Gehen
Doch Weihnachten bleibt nicht beim Kommen stehen. Es führt weiter – zum Gehen. Jesus selbst sagte:
„Wie der Vater mich gesandt hat, so sende ich euch“ (Johannes 20,21).
Mission beginnt also in der Weihnachtsgeschichte. Sie lädt uns ein, denselben Weg zu gehen: nicht stehenzubleiben im Sicheren, sondern Schritte zu wagen hinein in die Not, in die Fragen und Brüche anderer Menschen.
Christus kam in die Welt, weil die Liebe Gottes nicht stehen bleiben konnte.
— John Stott
Gemeinde als sendende Gemeinschaft
Für die Gemeinde heißt das: Sind wir noch bereit zu senden? Menschen loszulassen, damit sie das Evangelium weitertragen? Bereit, Bequemlichkeit aufzugeben und von unserem Wohlstand etwas abzugeben, damit andere die Friedensbotschaft hören?
Ein praktischer Schritt
Am „Haltepunkt“ arbeiten wir gerade an einem Handbuch für Jüngerschaft und Mission. Es soll Gemeinden ausrüsten, wieder sendende Gemeinden zu sein – mit praktischen Tools und Schulungen. Wir erleben, wie groß der Bedarf ist. Menschen warten auf diese Botschaft.
Weihnachten erinnert uns:
Jesus kam.
Er verließ.
Er sandte.
Und die Frage bleibt:
Senden wir auch?
Gebetsanliegen
- Gemeinden werden, die den Auftrag Jesu leben.
- Betet um Weisheit, Mut und Tatkraft bei der Entwicklung des Handbuchs für Jüngerschaft und Mission.
- Betet, dass das Handbuch zu einem praktischen und hilfreichen Werkzeug wird für viele Gemeinden, die Mission neu entdecken wollen.
