Ehre sei Gott in der Höhe

In dieses Lob Gottes der Engel stimme ich gerne mit ein. Damals verkündeten sie die Geburt von Jesus und gaben Gott die Ehre für seinen wundervollen Plan, den Menschen Rettung zu bringen.

Heute können wir Gott die Ehre geben für alles, was Er gewirkt hat an Heilung und Rettung für uns.

Genau das darf ich in meinem Dienst bei fermata immer wieder erleben: wie Er Heilung und Frieden bringt in die Herzen seiner Kinder.

Ehre sei Gott in der Höhe …

… für 10 Jahre fermata. In diesem Jahr haben wir unser 10-jähriges Jubiläum gefeiert, voller Dankbarkeit für Gottes Durchtragen in schönen und schweren Zeiten – denn auch die gab es: So manches Mal wusste ich nicht, wie es weitergehen soll, so groß waren die Herausforderungen ganz unterschiedlicher Art.

Aber immer wieder war mein Gebet: „Herr, wenn fermata Dein Werk ist, dann wirst Du auch über diese Herausforderung hinausführen.“ Und Gott hat es getan. Immer wieder konnten wir Seine Hilfe und deutliche Führung erleben. Ihm sei dafür die Ehre!

Ehre sei Gott in der Höhe …

… für jeden einzelnen Gast, der bei uns eine Zeit verbracht hat; manche kommen nur für einige Tage, andere verweilen mehrere Monate. Unsere Gäste stehen ja selber alle im Dienst für Jesus und es ist uns ein großes Vorrecht, den müde gewordenen Dienern Gottes zu dienen.

Da ist die Missionarsfamilie, die nach vielen Jahren in einem anderen Land wieder zurück nach Deutschland geht – die Kinder kennen die Heimat der Eltern vielleicht nur als Urlaubsort und die Eltern selbst kommen verändert zurück: Das Leben im Ausland prägt und öffnet den Horizont. Da gibt es viele Hürden, die bei der Rückkehr nach Deutschland zu nehmen sind.

Da ist die Singlemissionarin, die aufopfernd ihren Dienst tut und nun einen Ort braucht, um selber Dinge zu reflektieren und zu verarbeiten – einen Ort, an dem sie ausruhen kann und in der Gegenwart Gottes wieder neu gestärkt wird.

Da ist das Pastorenehepaar, Mitarbeiter in christlichen Werken … So viele Gäste konnten wir in diesen zehn Jahren willkommen heißen und ein Stück des Weges begleiten.

Im Gedächtnis geblieben ist mir, was ein Missionar gesagt hat: „Ohne fermata wäre ich nicht mehr auf dem Missionsfeld.“

Das Kostbarste in meinem Dienst  ist es, mitzuerleben, wie Gott selber in Seinen Kindern wirkt, wie Er Herzen tröstet, aufrichtet, stärkt und wie unsere Gäste dann verändert weiterziehen. Dafür sei Gott alle Ehre!

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