Angekommen in Peru
Liebe Freunde, die letzten Wochen vor unserer Ausreise fühlten sich an wie ein echter Thriller; aber seit Anfang September dürfen wir nun in Peru sein und sind sehr dankbar dafür. In der Vorbereitung für unseren Einsatz bei Diospi Suyana durften wir immer wieder Gottes Führung und Beistand erleben; besonders in den Momenten, in denen wir am meisten zweifelten, zeigte Gott uns den nächsten Schritt oder bestätigte durch ein gutes Wort unseren Auftrag.
Lange Zeit sah es bei uns mit den Spenden eher dürftig aus und gut eine Woche vor dem geplanten Ausreisetermin setzten wir uns erstmals mit dem Gedanken einer Verschiebung auseinander. Bis dahin hatten wir uns an die Hoffnung geklammert, wenn Gott uns bisher auf allen Schritten geleitet hatte, würde er auch diesen letzten Schritt ermöglichen; schließlich hatte er uns auch geholfen, unser Haus ab dem 1.9. zu vermieten, da würde er uns doch nicht auf der Straße stehen lassen!? Nach einem wunderbaren und sehr bewegenden Aussendungsgottesdienst erhielten wir wenige Tage später das Okay zur Ausreise.
Wohlbehalten in Curahuasi angekommen, durften wir die Gastfreundschaft der anderen Missionare genießen – wir durften das Haus von Fam. Vanheiden bewohnen, wo es viele Annehmlichkeiten gab, die sonst in Peru nicht zu finden sind. Das Angebot dazu kam, bevor wir uns überhaupt Gedanken darüber gemacht hatten, wo wir in den ersten Wochen wohnen könnten! Für uns zeigte das wieder einmal, wie wunderbar Gott für uns sorgt auch in Dingen, um die wir noch nicht einmal gebetet hatten.
Denn euer himmlischer Vater weiß, dass ihr all dessen bedürft.
Matthäus 6,32
Auch darüber hinaus durften wir in Curahuasi eine segensreiche Zeit erleben und auch unsere Tochter Ronja fühlte sich sehr wohl dort. Es entstanden viele Kontakte zu anderen Missionaren und wir erhielten viele wertvolle Tipps für den Alltag vor Ort, aber auch für die bevorstehende Sprachschulzeit. Zudem konnten wir hineinschuppern in unsere künftigen Arbeitsbereiche in Schule (Janina) und Technik des Krankenhauses (Sven); das hilft uns, auch fachlich gut vorbereitet zu sein, wenn wir nach der Sprachschule mit unserer Arbeit starten können.
Gebetsanliegen
- weiterhin gute Fortschritte beim Erlernen der Sprache sowie danach einen guten Start in unsere eigentliche Arbeit
- eine gesegnete Weihnachtszeit für unsere Freunde und Familie, die das erste Weihnachtsfest ohne uns verbringen
