Bei den Rentierzüchtern

Im Sommer durfte ich (Dong-Hwan) einen Freund begleiten, um diesen Rentierzüchtern vom Evangelium zu erzählen. Wir hatten solarbetriebene Audiobibeln und einige Bücher mit Bibelteilen dabei.
Nach einer anstrengenden dreitägigen Reise mit Auto und zu Pferd erreichten wir ihr Lager. In mir kam die Frage auf, wie wir diese Menschen mit der Guten Nachricht erreichen könnten. Sie leben so abgelegen und haben eine andere Sprache und Kultur!

Wir waren erleichtert, als wir feststellten, dass wir uns auf Mongolisch gut verständigen konnten.
Wir hörten von einem Rentierzüchter, der durch frühere Begegnungen mit Christen zum Glauben gekommen war, aber er war im Frühjahr verstorben. Der Herr schenkte, dass wir die Frau des Verstorbenen antrafen, sie empfing uns freundlich und war offen für Gespräche.
Auf unserem Einsatz unter den Tuwinern machten wir eine erstaunliche Feststellung: In ihren mündlichen Überlieferungen wird die Geschichte einer weltweiten Flut und vom Kommen eines Gesandten aus dem Himmel erzählt. Wir waren erstaunt und dem Herrn dankbar, dass unsere Zuhörer schon vorbereitet waren. Ermutigt durch diese Tatsache konnten wir ihnen die Frohe Botschaft verkündigen: Der Herr Jesus kam in die finstere Welt, um uns Menschen Hoffnung und neues Leben zu schenken.

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