Vertrauen, dass Gott es macht

Im Jahr 2024 waren wir auf einer Konferenz eines indigenen Gemeindebundes in Kanada, mit dem wir eng verbunden sind; sie veranstalten jedes Jahr mehrere Konferenzen in verschiedenen Orten in ganz Kanada, um die gläubigen Ureinwohner zu ermutigen. Letzes Jahr war Randy Jackson einer der Redner dort. Er ist Cree-Ureinwohner aus dem Norden von Alberta und sprach darüber, wie wichtig Israel und ein gutes Bibelverständnis sind, um zu erkennen, wo in der Weltgeschichte wir gerade stehen. Da mir dieses Thema ein besonderes Anliegen ist, war ich froh, dass wir seine Vorträge aufgenommen haben.

Dieses Jahr ist es mir endlich gelungen, daraus halbstündige Sendungen für Tribal Trails zu machen. Das war nicht so einfach, da die Vorträge alle rund eine Stunde lang waren. Einige Vorträge konnte ich splitten und je zwei Sendungen daraus machen; zwei Vorträge konnte man so straffen, dass sie je eine Sendung ergeben haben. Ich habe das lange vor mir hergeschoben, da es mir wirklich unmöglich schien, die Vorträge in gute Sendungen zu packen; diesen Sommer habe ich mich endlich an dieses Mammutprojekt gewagt.

Rien ne va plus – oder: Ohne Gott geht gar nichts!

In diesem Jahr, 2025, hatte ich massive Gesundheitsprobleme durch eine auftretende Autoimmunerkrankung mit viel Gelenk- und Muskelschmerzen, Müdigkeit und emotionalen Tiefen; das hat mich auch bei der Arbeit stark eingeschränkt. So ist mir immer sehr bewusst, dass ich total auf Gott angewiesen bin – von der Motivation, überhaupt anzufangen, über gute Ideen, wie ich so eine Sendung gestalte, bis hin zur technischen Umsetzung: Überall brauche ich das Wirken des Heiligen Geistes in mir und Gottes Schutz gegen alle Angriffe des Teufels durch Entmutigung und körperliche und geistige Hindernisse, die immer wieder auftreten.

Only one step at the time – Einen Schritt nach dem anderen

Oft vergleiche ich mich dann mit dem, was früher ging, oder auch mit dem, was andere Leute schaffen; aber Gott bringt mich immer wieder zurück zu Ihm und ich denke dann oft an das, was Er auch Paulus gesagt hat: „Lass dir an meiner Gnade genügen; denn meine Kraft ist gerade in den Schwachen mächtig“ (2. Korinther 12,9). Ich kann nur einen Schritt nach dem anderen tun, immer nur den einen Tag angehen. Aber das ist auch genug!

Gebetsanliegen

  • Weisheit, Kraft und gute Ideen für die Gestaltung der Sendungen bei aller körperlichen und geistigen Herausforderung.
  • Heilung von Polymyalgie (Autoimmunerkrankungen)
  • dass durch das Zeugnis der Gäste in den Sendungen viele Menschen angesprochen werden, mit Gott ganze Sache zu machen
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Bei NCEM kann jeder mit seinen Gaben die Verbreitung der Frohen Botschaft von Jesus Christus unter den Ureinwohnern Kanadas unterstützen. In den verschiedenen Arbeitszweigen sind die unterschiedlichsten Fähigkeiten gefragt.
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Sommerzeit in Kanada ist Freizeit-Zeit! Auch bei Northern Canada Evangelical Mission steht im Sommer alles im Zeichen von Freizeitarbeit mit indigenen Kindern und Jugendlichen.
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Immer wieder haben wir Praktikanten aus Deutschland, die bei NCEM reinschnuppern. Oft hole ich sie vom Flughafen ab; das erinnert mich an den Glaubensschritt vor 12 Jahren, mit Mitte 40 als Single neu anzufangen.