Beiträge aus Europa

Viele unserer Missionarinnen und Missionare haben Beiträge zur aktuellen unterwegs-Printausgabe verfasst. Darin geben sie persönliche Einblicke in ihren Alltag und erzählen von bewegenden Begegnungen, von Herausforderungen und von Momenten tiefer Freude im Dienst.

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Schulungen und Studientage ermöglichten es, sexualisierte Gewalt sichtbar zu machen, Täterstrukturen zu verstehen und Betroffene zu stärken.
Die Witwen, denen wir begegnen, tragen oft lebenslang Schwarz als Zeichen der Trauer. Der Verlust überschattet jeden Bereich ihres Lebens. Immer wieder erleben wir, wie Jesus in diese Dunkelheit hineinwirkt und Trost, Frieden und neue Hoffnung schenkt.
Sie hatte Angst vor dem, was sichtbar werden könnte, wenn sie genauer hinschaut und zugleich spürte sie: So wie bisher kann es nicht weitergehen.
Das Telefon klingelt. Ein junger Mann sei gestorben, und der Pfarrer wolle die Beerdigung nicht übernehmen. Die Familie sei verzweifelt. Ich sage zu, denn Hilfe hängt für mich nicht von der Kirchenzugehörigkeit ab.
„Du hast gesagt, dass ihr Menschen helft, ihre Berufung zu leben. Wie macht ihr das?“
Glaube wächst nicht von selbst. Und er entsteht selten im Alleingang. Wenn wir über Gemeinde und Jüngerschaft nachdenken, geht es deshalb nicht zuerst um volle Räume oder funktionierende Programme.
Anfang des vergangenen Jahres hatten wir mit einem Ehepaar geplant, gemeinsam einen neuen Hauskreis zu gründen.
Es war bitterkalt. Minusgrade. So ein Tag, an dem man sich fragt: „Ganz ehrlich – ist überhaupt jemand draußen?“
Zwischen Zweifel und Durchhalten: Nach 20 Jahren Missionsarbeit in Litauen scheint vieles schleppend, die Früchte klein, der Marathon endlos. Doch mitten in einer persönlichen Wüstenzeit spricht ein Mitstreiter Worte aus, die alles verändern: „Ich schätze dich und brauche dich!“ Eine Geschichte über Gegenwind, Treue – und unerwartete Ermutigung.
Wo Menschen unter Angst und innerer Not leiden, geschieht durch die Begegnung mit Christus etwas Wunderbares: Herzen werden berührt, Wunden geheilt und neues Vertrauen wächst. Bewegende Erfahrungen zeigen, wie seine Liebe Leben verändert und Hoffnung neu entfacht.
Johannes und ich begegnen Tanja regelmäßig in der Cafeteria unserer evangelischen Schule in Čakovec im Norden Kroatiens. So auch im Februar 2026. Jeden Tag steht sie dort hinter dem Tresen und verkauft Speisen und Getränke.
Wir grüßen Euch aus Gambia, West Afrika.
Ein paar Monate nach seiner Taufe ist M., ein neu bekehrte iranischer Christ, nicht mehr in seiner Gemeinde in Deutschland zu sehen. Was ist passiert?
Heimatdienst klingt nach Heimaturlaub, ist aber oft eine besonders intensive Zeit: reisen, berichten, Termine wahrnehmen, Kontakte pflegen – und dabei Gottes Bewahrung erleben.
In unserem Freizeitheim bei Valencia erleben Kinder, Jugendliche und Familien Gemeinschaft, geistliche Impulse und Raum, Jesus neu oder zum ersten Mal kennenzulernen.  
Sandy erlebt Krankheit, Abschied und Trauer. Doch mitten in dieser schweren Zeit erfährt sie Gottes Nähe, neue Kraft und Frieden.