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Wie Maria stand auch ich vor einem ungewissen Weg zur Geburt. Zwischen Hoffnung, Zweifel und Vertrauen durfte ich erfahren, dass Gott genau weiß, wo neues Leben am besten beginnen soll.
Als wir im letzten Sommer nach fast drei Jahren bei Diospi Suyana zum ersten Mal im Heimatdienst in Deutschland waren, kam ich ins Straucheln.
Ich sitze hochschwanger vor dem Computer in den Anden Perus. Der errechnete Geburtstermin unseres dritten Kindes steht kurz bevor und ich bin wirklich (an)gespannt, wann es endlich losgeht. ...
Manchmal fühlt es sich noch unwirklich an und dennoch ist uns Curahuasi zu einem neuen Zuhause geworden. Es wirkt doch sehr vertraut, den Kinderwagen die holprige Straße zum Markt ...
„Sie können nicht nach Peru fliegen!“ Das waren die ersten Worte am Stuttgarter Flughafen Ende September. Gut, dass wir die Dame am Schalter mit einem Schreiben der peruanischen Botschaft ...

Mehr Nachrichten von Diospi Suyana

Montagmorgens um acht, Frühbesprechung der Ärzte am Hospital Diospi Suyana: Ein Kollege berichtet von der Aufnahme einer Quechua am Wochenende mit einer großflächigen Hautnekrose an der Innenseite des linken Oberschenkels. Sie hat starke Schmerzen und es scheint infiziert zu sein.
Ich stelle mich an die nächste Straßenecke, versuche konzentriert, die Aufschriften auf den vorbeifahrenden Bussen zu entziffern, entdecke meine Buslinie, winke zum Zeichen, dass ich mitfahren möchte, steige ein und die Fahrt geht los.
Seit sechs Jahren leben und arbeiten wir als Missionsärzte mit unseren zwei Töchtern in den Anden Perus. Die Entscheidung, nach Peru zu gehen, ist nicht ohne Konsequenzen geblieben.

Mehr aus Peru

Diesen Satz hören wir oft von unseren über 200 Familien, die wir regelmäßig in casayohana sehen. Neben all der praktischen Hilfe brauchen sie vor allem Jesus. Die Kinder spüren hier, dass sie von Jesus geliebt sind.
Jeden Sonntag kommen Kinder unseres Viertels zum Kindergottesdienst zu uns in den Garten; unsere nahegelegene (Garagen-)Gemeinde hat dafür nicht genügend Platz. In unserem Alltag sehen wir ...
In Curahuasi begegnen sich Menschen, die sonst kaum gesehen werden: eine alte Quechua-Dame, ein Junge mit Autismus, ein Vater voller Hoffnung.  Hier zeigt sich Gottes Herz für die Vergessenen.