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19 Millionen Kinder in Nigeria gehen nicht zur Schule – Tendenz steigend. Hinter diesen Zahlen stehen Geschichten: von Sarah, Goje, Shekwolo, Godswill, Mohammadu und vielen anderen Kindern aus ihrem Dorf. Es sind Geschichten von Kindern, deren Möglichkeiten stark eingeschränkt sind.
Sani ist Fulani. Wie die meisten der Fulani in Westafrika ist er Hirte. Schon als kleiner Junge passte er allein auf eine Herde Kühe auf.
Im April dieses Jahres ging für uns als Familie eine Zwischenzeit zu Ende, wie wir sie uns nie wieder wünschen: Acht Monate mussten wir als Familie getrennt auf zwei Kontinenten leben – in Deutschland und in Nigeria, wo gerade die spannungs­reichen Präsidentschaftswahlen durchgeführt wurden und die Angst vor Terror umging…
Als es Anfang Juli endlich so weit ist, erscheint es uns fast unwirklich: Zwanzig kleine Kinder sitzen auf den neuen, bunten Plastikstühlen in unseren sonnig-gelb gestrichenen Klassenräumen und schauen fasziniert auf die Handpuppe der jungen Lehrerin, die sie freundlich im Baobab-Kindergarten willkommen heißt.
Seit Terror und Gewaltverbrechen in Nigeria so zugenommen haben, sind wir in unserem Dienst sehr eingeschränkt. Wir arbeiten sonst in abgelegenen Dörfern, wo man möglichen Kriminellen ...
Kürzlich wurde ein Bekannter von uns nachts auf der Straße überfallen und ausgeraubt. Man verletzte ihn schwer an seiner Hand, sodass er drei Finger nicht mehr bewegen konnte. Was erbeuteten ...
Unsere erste Begegnung mit dem Dorfoberhaupt in Leleyi liegt inzwischen einige Jahre zurück. Schon damals waren wir auf der Suche nach einem geeigneten Stück Land für die Schule, die wir für ...
Corona war nur ein Grund, warum sich 2020 viele unserer Pläne verzögert haben. Die verschärfte Sicherheitslage in Nigeria beeinflusste uns ebenso wie die Begegnung mit Korruption im Alltag. ...

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