Blog

Viele unserer Patientinnen und Patienten kommen aus abgelegenen Dörfern, oft nach stunden- oder tagelangen Wegen.
In Curahuasi begegnen sich Menschen, die sonst kaum gesehen werden: eine alte Quechua-Dame, ein Junge mit Autismus, ein Vater voller Hoffnung.  Hier zeigt sich Gottes Herz für die Vergessenen.
Montagmorgens um acht, Frühbesprechung der Ärzte am Hospital Diospi Suyana: Ein Kollege berichtet von der Aufnahme einer Quechua am Wochenende mit einer großflächigen Hautnekrose an der Innenseite des linken Oberschenkels. Sie hat starke Schmerzen und es scheint infiziert zu sein.
Seit sechseinhalb Jahren leben wir als Missionsärzte mit unseren beiden Töchtern in den Anden Perus. Nun kommen Marta und Dina selbst zu Wort und erzählen, wie es ist, in zwei Kulturen aufzuwachsen, zwischen den peruanischen Anden und ihren deutschen Wurzeln. Erfahrt mehr über ihren Alltag, ihre Freunde und ihre besonderen Erlebnisse in Peru.
Seit sechs Jahren leben und arbeiten wir als Missionsärzte mit unseren zwei Töchtern in den Anden Perus. Die Entscheidung, nach Peru zu gehen, ist nicht ohne Konsequenzen geblieben.
Mittlerweile leben wir schon seit fast sechs Jahren in Peru, die Erstausreise war im Februar 2018.
Wir arbeiten als Zahnärztin und Gefäßchirurg am Missionskrankenhaus Diospi Suyana in den Anden Perus und es liegt uns im Blut, anderen Menschen zu helfen, Leid zu lindern, zu operieren, Zähne zu ziehen, Patienten zu beraten, Dinge kontrollieren zu wollen und vieles mehr. Kurz gesagt: Wir fühlen uns dann gut, wenn wir etwas tun können.
Es ist mein freier Tag. Da landet eine Nachricht aus der Regionalhauptstadt auf meinem Handy: „Doktor Thomas, der Dialyseshunt unserer Patientin Maria* ist verschlossen. Kann sie heute noch ...
Vergebung ist notwendig, um in intakten Beziehungen zu den Menschen um uns herum und zu Gott zu leben. Im Vaterunser beten wir unter anderem: „Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir ...
Unsere Patienten kommen meist mit großen Hoffnungen in unser Missionskrankenhaus in Curahuasi. Anfang 2022 kam zum Beispiel eine 33-jährige Frau mit einem Glomustumor am Hals, das ist ein ...
Im Alltagsstress geht es oft schnell unter: Warum tun wir das, was wir tun? Was ist unsere Berufung, unsere Mission? Nur weil wir uns Missionsärzte nennen, heißt das nicht, dass uns das in ...
Einmal Missionsarzt in einem Entwicklungsland sein, das wollte ich (Thomas) schon ziemlich lange. Nach dem Medizinstudium begann ich meine Facharztweiterbildung in der Allgemeinchirurgie. Dieser ...
Als wir uns im letzten Jahr als Hospital Diospi Suyana auf die Behandlung von an Covid-19 erkrankten Patienten vorbereitet haben, geschah vieles zunächst hinter den Kulissen: Es gab ...
Ein 38-jähriger Mann kommt in meine Sprechstunde am Hospital „Diospi Suyana“. Er stammt aus Cusco, 120 km oder etwa drei Autostunden von uns entfernt. Auf meine Frage, was ihn zu mir ...

Mehr Nachrichten von Diospi Suyana

In Peru ist es weiterhin verboten, Präsenzunterricht durchzuführen. Die Unterrichtsmaterialien werden daher wöchentlich verteilt und die Schüler, soweit möglich, über die Distanz betreut. ...
Plötzlich raste eine riesige Spinne über den Weg im Regenwald und sprang in den Fluss. Was bewog sie dazu, sich in die reißenden Fluten zu stürzen?
„Sie können nicht nach Peru fliegen!“ Das waren die ersten Worte am Stuttgarter Flughafen Ende September. Gut, dass wir die Dame am Schalter mit einem Schreiben der peruanischen Botschaft ...

Mehr aus Peru

„Gott, wie soll ich all die Patienten alleine versorgen?“ Nachdem mein einziger Kollege in ein anderes Missionsprojekt im peruanischen Regenwald wechselte, fragte ich mich und Gott, wie ich wohl als einziger Orthopädietechniker im Hospital Diospi Suyana all die Patienten versorgen könnte. Gott versorgte mich auf wunderbare Weise mit einem neuen Kollegen.
Vor fünf Jahren hat Jesus uns in die Mission berufen. Wir gaben unsere Heimat auf, räumten unser Haus und zogen los. Vier Jahre waren wir nun am Missionsspital Diospi Suyana in den Anden ...
Vor einiger Zeit saßen wir, alles Freunde aus der Kirche, bei Tee und Kuchen zusammen. Schnell waren wir bei einem unserer Lieblingsthemen: „Und wie ist das in Deutschland?“ „Und wie macht man dies bei Euch?“ „Und gibt es jenes?“