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Wir haben ein Fußballfeld, auf dem sich täglich Jugendliche zum Spielen treffen. In den Pausen geben wir ihnen etwas aus Gottes Wort weiter.
Gott hat oft größere Pläne mit uns vor, das ist uns immer wieder bewusst geworden. Es fing damit an, dass Gott mich, Susanne, in die Mission nach Afrika geführt hat, um dort meinen Ehemann Edwin kennenzulernen. Als wir vor der Herausforderung standen, eine große Jugendhaus-Halle zu bauen, obwohl die Mittel fehlten, hat Gott Gelingen geschenkt.
Deutschland oder Kenia – unsere Kinder fragen sich: „Wo will ich später leben? In dem Land, dessen Sprache ich am besten kann, oder dort, wo meine Eltern und Geschwister, Freunde und Bekannten wohnen?“
Als Kind habe ich (Susanne) so stark gestottert, dass meine Eltern mich kaum verstanden haben. Gott sei Dank ist das durch die Sprachheilvorschule verschwunden. Dennoch habe ich mich mit ...
Es gibt in Deutschland und in Kenia manches, das uns beeindruckt, herausfordert und die eigene Kultur hinterfragen lässt.
Leider verstarb Edwins Mutter schon 2004, sie hinterließ neun Kinder und der Vater wollte für sie keine Verantwortung übernehmen. So waren die Kinder recht früh auf sich allein ...
In unserer Nachbarschaft gibt es einige Väter, die Alkoholiker sind. Dies bedeutet: Wenn sie Arbeit finden, geben sie das meiste Geld für Alkohol aus und für die Familie bleibt kaum etwas übrig.
Für mich als Deutsche hat es den Anschein, als könnten Kenianer oft schneller vergeben: Wenn sie an einer unguten Situation nichts ändern können, nehmen sie diese eben so hin. Gerade hier ...
Zuerst haben wir uns mehr auf die Jugendlichen und jungen Erwachsenen konzentriert, um ihnen das Evangelium näherzubringen. Mit der Zeit haben wir jedoch gemerkt, dass es nicht mehr so einfach ...
Edwin ist das älteste von neun Kindern. Er hatte das Privileg, die Schule abschließen zu dürfen. Für die anderen Geschwister fehlte das Schulgeld, weshalb so mancher die Schule abbrechen und ...
Das letzte Jahr war durch die Pandemie herausfordernd, obwohl die durch Corona eingetretenen Veränderungen auch ihre guten Seiten hatten. Als die Corona-Pandemie Ende März auch in Kenia ...
Edwin und ich erbitten uns immer wieder Hilfe von Gott bei all dem Leid, das uns begegnet. Hier in Kenia ist es ganz normal, dass Menschen, die mehr haben, anderen in Not helfen. Man lebt hier ...

Mehr aus Kenia

In Äthiopien durfte ich ein besonderes Jubiläum miterleben – 50 Jahre theologische Ausbildung mit Wirkung in ganz Afrika. Gleichzeitig kamen über 60 Frauen aus 17 Ländern zu einem Leitungstraining zusammen. Zwischen Dankbarkeit für das Erreichte und Hoffnung für die nächste Generation war diese Woche geprägt von Begegnung, Ermutigung und neuer Vision.
Mit 15 Jahren berührte Gott mein Herz für die Mission. Seit dem Abschluss meiner theologischen Ausbildung bin ich nun auf den Buschstraßen Afrikas unterwegs, um Männer und Frauen für den Dienst in der Gemeinde auszubilden.
In Kenia begegnen wir Menschen, deren Leben von Angst und Aberglauben geprägt ist. „Männer in weißen Mänteln“ und Glockengeläut versprechen Hilfe. Doch dort, wo Gottes Liebe ankommt, weicht die Furcht Schritt für Schritt.