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„Wer ist Nqobile?“ Meine Freundin schaut mich verwirrt an. Das bin ich – Nqobile. Warum werde ich im Township und unter meinen afrikanischen Freunden so genannt?
Von Brasilien nach Deutschland. Das ist eine Flugreise von etwa 11 Stunden. Für mich war es ein viel längerer Weg, das sollte ich in den Jahren in Deutschland immer mehr feststellen. Ich war am Anfang der Teenagerzeit, als wir 1998 nach 12,5 Jahren als Missionare in Brasilien nach Deutschland kamen. Und da waren die Herausforderungen und Krisen vorprogrammiert.
Ich begleitete Amahle, eine Erzieherin im Township, mit Geduld und Gesprächen über den Glauben. Dann wurde sie beim Stehlen erwischt. Ich frage mich: War meine Zeit mit ihr umsonst – oder hat Gott längst etwas begonnen und ich kann es nur nicht sehen?
Als ich auf der Erdpiste zur Beerdigung fuhr, konnte ich nicht ahnen, dass ich am Ende des Tages Schönheit und Hoffnung mit nach Hause nehmen würde, dass Gott meine Trauer in Freude umwandeln würde.
Wie wird man Missionar? Wie bist du nach Südafrika gekommen? Solche Fragen begegnen mir in meinem Alltag sowohl in Südafrika, wo ich als Missionarin unterwegs bin, als auch von Menschen aus Deutschland und Brasilien, Länder mit denen ich die Zeit vor Südafrika verbinde. Und ja, meine Zeit vor dem Missionarssein in Südafrika war in einer gewissen Weise immer schon von Mission geprägt. Wie? Lasst euch mit hineinnehmen in die Zeit, als alles begann.
Sicher geht es euch wie uns: Manchmal bekommt man tatsächlich noch einen handgeschriebenen Brief in einem Umschlag zugesendet. Das ist eine Seltenheit geworden. Umso aufmerksamer liest man die ...
Kinder lernen, indem sie Erwachsene nachahmen; aber manchmal ist es auch andersherum – Jesus sagt, wir sollten werden wie die Kinder. So werden Kinder in einem südafrikanischen Township zur Hoffnung für die Erwachsenen.
Wie Gott aus einem Einbruch etwas Gutes macht...
Wie ich versuche, Menschen in ihrer unterschiedlichen Lebensweise zu begegnen.
In der Zeit meiner Krankheit hat mich der Vers in Jesaja „Die auf den HERRN harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler“ berührt. Nach langer Zeit „auf dem ...
„Blühe dort, wo du gepflanzt bist.“ Das habe ich mal irgendwo gehört. Wenn man dort ist, wo man sein möchte, ist das kein Problem. Man freut sich an seinen Aufgaben und ist erfüllt. Was ...
Als ich 2013 anfing zu überlegen, wohin mich der Weg in die Mission führen könnte, nahm ich an, dass es für mich am besten passen würde, nach Südamerika zu gehen, da ich in Brasilien als ...
Kürzlich habe ich mich an ein Hörspiel aus meiner Kindheit erinnert, in dem zwei Jungen in einem Tunnel eingesperrt sind: Hinter ihnen ein Erdrutsch und vor ihnen Wasser. Einer der Jungen ...
Mitgefühl heißt, dass Gefühle im Spiel sind. Wenn ich Mitgefühl zeige, bedeutet das, dass ich mich von Situationen und Menschen bewegen lasse. Jesus war und ist voller Mitgefühl. Ich kann ...

Mehr aus Südafrika

Wieder einmal fragte unsere Tochter beim Essen: „Können wir nicht bei Oma und Opa in Deutschland leben? Vielleicht könnten wir alle drei Jahre zwischen dort und Südafrika wechseln.“ Solche Gespräche führen uns vor Augen, dass es nicht selbstverständlich ist, dass wir hier sind, und dass das etwas kostet – jeden von uns.
Unglaublich! Im März haben wir von Free To Fly unseren 4. Geburtstag gefeiert und endlich von der Stadt Kapstadt grünes Licht erhalten für unser Schutzhaus für Kinder und Jugendliche aus dem Menschenhandel.
Heimat, was ist das? Wo bin ich zu Hause? Wo gehöre ich hin? Diese Frage habe ich mir in den letzten Monaten vermehrt gestellt – nachdem meine Eltern mein „Zuhause“, in dem ich groß ...