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„Kannst du bitte mal auf die Diagnose meiner Frau schauen, Hermanita (Schwesterlein)? Es geht ihr immer schlechter!“ Der Vater einer unserer casayohana-Familien steht ziemlich besorgt vor ...
Diesen Satz hören wir oft von unseren über 200 Familien, die wir regelmäßig in casayohana sehen. Neben all der praktischen Hilfe brauchen sie vor allem Jesus. Die Kinder spüren hier, dass sie von Jesus geliebt sind.
Vor einiger Zeit saßen wir, alles Freunde aus der Kirche, bei Tee und Kuchen zusammen. Schnell waren wir bei einem unserer Lieblingsthemen: „Und wie ist das in Deutschland?“ „Und wie macht man dies bei Euch?“ „Und gibt es jenes?“
Wenn ich mich in Andahuaylas und Umgebung aufmache, neue Familien zum ersten Mal zu besuchen, höre ich oft den folgenden Satz: „Nein, nein, sie wohnen gleich hier um die Eck …“ oder ...
Ich liebe Sprichwörter! Und eines meiner Favoriten ist ein irisches: „Wenn du Gott zum Lachen bringen willst – mach' Pläne!“ Das galt coronabedingt in ganz, ganz vielen Situationen ...

Mehr Nachrichten von casayohana

Patrick ist ein Kind mit kindlicher Zerebralparese. Durch die Spastik und den niedrigen Muskeltonus kann er weder sitzen noch laufen, auch sprechen kann er nicht. Mit einem Team von ...
Ein vierjähriger Junge erlebt den Streit seiner Eltern und trägt eine Last, die viel zu groß für ihn ist. Worte fehlen ihm, doch seine Sehnsucht nach Frieden ist spürbar. Hier darf er einfach Kind sein – geborgen, gehört und gehalten.
Vorsichtig gehen wir den noch schlammigen Weg zwischen Gebüschen entlang. Wir sind zu dritt: Sonja (Heilpädagogin), Celina (Ergotherapeutin) und ich (Sprach-therapeutin). Zum Teil ist der Weg ...

Mehr aus Peru

In der brennenden Sonne der Wüste, am Rand der Stadt Ica, sitzt Antonio in einem berüchtigten Gefängnis. Umgeben von Gestank und Hoffnungslosigkeit findet er Ruhe – beim Lesen in der Bibel.
„Unserer Kinder wegen können wir leider nicht in die (Auslands-)Mission gehen.“ – Zu jung, zu alt, zu viele  … die Erklärungen sind vielfältig.
Seit einem halben Jahr bin ich im Regenwald in Peru als Physiotherapeutin unterwegs. Mein Wunsch ist es, Familien zu unterstützen, die dringend medizinische Hilfe brauchen, aber keinen Zugang dazu haben.