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Nach 20 Jahren Kontakt mit den Menschen der Ethnie Mbya können wir nun mit dem Vertrauen rechnen, dass sie das Wort Gottes als Wahrheit und Leitlinie für ihr Leben nehmen wollen.
Über Fakten der Bibel sich Gedanken zu machen, ist etwas Neues für unsere Bibelstundenbesucher von den Mbya. Sie sind nicht gewohnt, nachzudenken und Schlüsse zu ziehen; sie nehmen das meiste einfach so hin. Doch wir wollen das Wort Gottes erklären durch das Wort Gottes.
Öfter wurde uns gesagt, dass wir unter den Mbya eine sehr fruchtlose Arbeit mit vielen Widerständen betreiben. Manchmal war es für uns schon sehr entmutigend, wenn man so gar nichts an Erweckung sehen konnte.
Meine (Annette) ersten Jahre bei der Deutschen Indianer Pionier Mission (DIPM) waren eine harte Geduldsprüfung. Schon kamen die ersten Stimmen: „Lass es doch!“
Als wir von unserem Heimataufenthalt nach Paraguay zurückkamen, war hier Winter.
Weit abgelegen in einem Wald in Paraguay, ohne Strom, ohne fließendes Wasser, mit wenig Kontakt zur Zivilisation, lebt eine Gruppe vom Stamm der Mbya. Es ist ein harter Kampf ums Überleben. ...
„Warum bist du damals von deinem Haus und deinem Feld weggezogen?“, fragte ich den alten Carlos* vom indigenen Stamm der Mbyá mit seiner Frau, bei denen wir die Bibelstunde nun halten. ...
Bei einem Hausbesuch fragte ich den jungen Familienvater: „Gehst du deinen Weg mit dem himmlischen Vater?“ Antwort: „Ich war schon lange nicht mehr im Gottesdienst.“ Daraufhin entspann ...
Mit diesen Worten begrüßte mich eine Frau vom indigenen Volk der Mbyá, bei deren Haus wir uns mit ihrem Volk treffen. Wegen schlechten Wetters waren wir längere Zeit nicht gekommen. „Wir ...
Im Jahr 1987 bewarb ich mich bei der Deutschen Indianer-Pionier-Mission (DIPM), weil eine junge Frau die offene Stelle in Paraguay nicht besetzen wollte. Für mich war es der Auslöser, mein ...
In Epheser 2,10 wird uns gesagt, dass wir die Werke tun sollen, die Gott vorbereitet hat. Es ist in unserem Dienst immer wieder eine besondere Herausforderung zu erkennen, was dran ist. Wir ...
Wir aus Europa haben oft eine schnelle Lösung für manche Lebensumstände. Oft haben wir auch die Mittel, doch bringt die Hilfe nicht immer den gewünschten Erfolg. So manches Lehrgeld haben ...

Mehr aus Paraguay

Das erste Mädchenheim für Sozialwaisen, das ich in meinem Leben betrat, war das in Cochabamba (Bolivien). Ich hatte keine Ahnung, was mich da erwarten würde. Ich wusste nur, dass hier ...
Ich bin Marco Klaue. Meine Eltern, Rüdiger und Dorothea Klaue, sind seit Jahrzehnten VDM-Missionare. Später wurden auch meine Tante Esther Neufeld und meine Schwester Gudrun Janz mit ihrem ...
Der Rauch brennt in unseren Lungen, der Schweiß läuft, unser Herz klopft immer schneller und Panik steigt in uns auf. Es brennt! – Liebend gern haben wir den Menschen in diesem Haus gedient, ihre Wunden verbunden, ihnen zugehört und waren einfach da … Insgeheim ahnten wir ja, dass etwas nicht stimmte; aber es war uns nicht bewusst, in welche Gefahr wir uns begeben hatten.