Zwanzig von siebzig Jahren

Vom Ruhestand ist Asas de Socorro trotz seiner siebzig Jahre weit entfernt. Dazu gibt es vor allem im Amazonasgebiet zu viel zu tun.

Aber hier zuerst einmal ein Blick zurück:

Asas de Socorro begann im Jahr 1955 als „Mission Aviation Fellowship Brasilien“ mit der Ankunft zweier amerikanischer Familien in Anápolis. Bald konnten sie ein Unfallflugzeug erwerben und machten es in Heimarbeit wieder flugfähig. Der Flugdienst begann dann in Bonfim an der Grenze zu Guyana und ging später in Boa Vista weiter. Im Lauf der Zeit kamen andere Standorte dazu: Eirunepé, Manaus, Belém, Santarém, Porto Velho.

In den Achtzigerjahren wurde klar, dass der Missionsflugdienst allein nicht ausreichte. So wurde ein Arbeitszweig gegründet, der Ärzte, Zahnärzte, Krankenschwestern und -pfleger, Evangelisten und viele weitere Freiwillige teils mit dem Flugzeug, teils mit Schiff oder Boot in abgelegene Gebiete brachte, um den Menschen dort zu dienen.

Wir zwei begannen im April 2005 mit Asas de Socorro zu arbeiten – bis 2021 als Missionspilot und Ehefrau an fünf der genannten Standorte, was immer wieder Umzüge bedeutete.

Seit 2022 arbeiten wir nun in Manaus und Umgebung mit dem Missionsschiff „Serguem Silva“, das Asas de Socorro von World Vision ausleihen durfte.

Auch 2025 haben wir wieder viele Schiffseinsätze auf dem Programm, bis im September die Trockenzeit die Fortbewegung behindern wird.

Wir sind Gott dankbar für diese zwanzig Jahre mit Asas de Socorro. Es waren nicht immer leichte Zeiten, aber es wurde ein Reichtum an Erfahrungen, vor allem im Amazonasgebiet. Jetzt hoffen wir, in Manaus länger sesshaft bleiben zu dürfen.

Danke an alle von euch, die uns seit Jahren in unserer Arbeit begleiten!

Gebetsanliegen

Die Schiffsarbeit ist oft herausfordernd, für Christoph vor allem die Wartung des Schiffs. Wir bitten um gute Entscheidungen bezüglich der Prioritäten, Finanzen für die Arbeit und um Verstärkung für die Wartung.

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