Zu Hause in den Straßen Kolumbiens

Vor drei Jahren öffnete Gott eine langersehnte Tür: unser Umzug nach Kolumbien.

Während wir beide mehrere Jahre lang bei einem Kinderhilfswerk in New York City arbeiteten, spürten wir einen klaren Ruf nach Südamerika. 2014 reiste Samuel das erste Mal nach Bogotá und schon bald entwickelten sich Beziehungen zu lokalen Gemeinden. In den nächsten Monaten wurde Gottes Mission für uns immer klarer: die Schulung von örtlichen Gemeinden, damit diese effektiv die Kinder und Familien ihres Umfelds erreichen. Ab 2014 reisten wir regelmäßig nach Kolumbien, bis wir 2017 schließlich nach Bogotá umzogen.

Seitdem durften wir mit Gott viel Spannendes erleben: Gründung und Aufbau des Hilfswerks „Save a Child“, Eintauchen in eine neue Kultur und die Geburt unseres ersten Kindes in Bogotá …

Wir sind dankbar, nun zur VDM zu gehören und damit als Familie einen Rückhalt in Deutschland zu haben.

Internationales Netzwerk

Was vor sechs Jahren als kleines Straßenprojekt in Bogotá anfing, wurde schnell zu einem internationalen Netzwerk: Mittlerweile sind wir mit ca. 40 Gemeinden weltweit verbunden. Wir befähigen sie durch Trainings, persönliches Coaching und unterstützende Materialien, wöchentliche Programme durchzuführen, die auf christlichen Grundsätzen basieren, Spaß machen und die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder fördern. Über 3500 Kinder hören wöchentlich von Jesus und werden begleitet. Viele Gemeindeleiter erleben begeistert, wie ihre Kirchen ganz neu aufblühen.

Streetwork in Bogotá

Vor Ort in Bogotá erreichen wir mit dem „Save a Child“-Mitarbeiterteam wöchentlich mehrere hundert Kinder. Unsere Programme unterstützen die individuelle Entfaltung und das geistliche Wachstum der Kinder. Während der Coronakrise konnten wir bislang mehr als 1000 Familien mit Nothilfe-Essenspaketen unterstützen.

Samuel und Annas Arbeit unterstützen

Hinweis: Die Beiträge von Missionaren sind persönliche Zeilen und geben nicht notwendigerweise die Meinung der VDM wieder.