Zeitenwende: Höhen und Tiefen der Missionsarbeit
Es gibt eine Zeit vor dem 24. Februar 2022; die Jahre vor der „Zeitenwende“. Wir lebten freier. Da hatten die Eltern in Peru, in Südamerika, den Traum, ihre Kinder könnten eine Ausbildung bzw. ein Studium absolvieren. Da gab es mehr Licht, auch in den trostlosen Ecken und in den armseligen Hütten dieses Landes.
Direkte und indirekte Kriegslasten
Doch mit dem 24. Februar 2022 hat die Welt sich verändert. Ganz egal, wo wir leben, hat sich ein dunkler Schatten auf uns gelegt. Ein verhängnisvoller Krieg. Die Menschen in der Ukraine, die direkt betroffen sind, haben die größte Last zu tragen. Aber auch wir sind vor große Herausforderungen gestellt. Viele machen sich Sorgen, wie sie über den Winter kommen, und ob sie die explodierenden Energiekosten sowie die stark steigenden Lebensmittelpreise überhaupt noch tragen können. Das betrifft auch unsere Studenten vom Ausbildungs- und Studienförderungsprogramm AuSiP im Süden Perus. Sie sind von der globalen Krise betroffen. Durch die gestiegenen Preise, die viele Bereiche ihres Lebens und das ihrer Eltern umfassen, sind auch die Kosten für ihre Ausbildung wesentlich gestiegen. Dies ist eine große Belastung für sie, ja für die ganze Familie. Nun ist der Traum, eine Ausbildung zu absolvieren, scheinbar in weite Ferne gerückt.
Gemeinsam nicht aufgeben!
Wir von AuSiP hoffen und glauben mit ihnen, dass das Begonnene von Gott zu Ende geführt wird. Und da sind auch Sie mit dabei – mit ihren guten Worten und Gedanken, mit Ihren Spenden, aber auch mit den helfenden Händen für die Familien. Lassen Sie uns mit Ihren und unseren Gebeten hinter den Betroffenen stehen. Wir sind dankbar für jeden kleinen Lichtstrahl, den Gott uns schickt, in Form eines lieben Wortes und auch in Form einer Spende, die wir an unsere Studenten weiterreichen dürfen. So können wir Schritt für Schritt gemeinsam durch diese schwere Zeit gehen und die Zuversicht nicht verlieren.
