Wolkensäule und Feuersäule
Als Gott sein Volk durch die Wüste führte, war es für sie nicht einfach: Angriffe, Ängste, Sorgen – wird Gott uns versorgen, wann, wie? Doch Gott in seiner Gnade sorgte wunderbar: Er gab Wegweisung und Führung durch eine Wolkensäule bei Tag und eine Feuersäule bei Nacht, die ganze Wanderung schützte die Wolkensäule sie vor der Sonnenglut, die Feuersäule gab Licht in der Nacht und schützte sie vor wilden Tieren.
Wenn die Säule stehenblieb, ließen sie sich nieder; wenn sie sich bewegte, war es Zeit aufzubrechen. Sie mussten Gott an jedem Tag vertrauen, dass er sich auch um das Morgen kümmert. Und Gott hat sie versorgt, geführt und beschützt.
Genau wie die Israeliten …
… sind auch wir mit Ihm auf der Reise; noch sind wir in Deutschland und bereiten uns vor auf den Weg nach Ecuador. Leider geht es alles nicht so schnell, wie wir gedacht haben. Es ist noch einiges zu erledigen, z. B. das Übersetzen von Dokumenten, Freundeskreisaufbau etc., und wir brauchen auch noch Spender für unseren Einsatz.
Wie die Israeliten stehen wir vor Herausforderungen. Manchmal quälen uns Fragen, Ängste und Sorgen: Wann können wir losfliegen? Was machen wir mit den Möbeln? Werden wir genug Unterstützer haben? Wie wird es unseren Kindern dort gehen? Was ist, wenn sie schwer krank werden? Werden wir dort gute Freunde finden?
Gott ist treu!
Wie gut zu wissen, dass Gott alles im Griff hat, dass Er uns führt und versorgt. Er ist derselbe gestern (damals bei den Israeliten) und heute und in alle Ewigkeit. Und er spricht uns zu in Matthäus 20,28: „Seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt.“ So wollen wir lernen, Ihm zu vertrauen, und daran festhalten, dass Sein Wort die Wahrheit ist und dass Er hält, was er verspricht, und dass wir Seine übernatürliche Führung und Versorgung erleben werden. Wir haben zwar keine Feuersäule, aber wir haben Gottes Wort, und das ist „ein Licht auf unserem Weg“ (Ps 119,105).
Gerne könnt Ihr uns auf dieser Reise im Gebet begleiten!
