Wo Alltag auf Ewigkeit trifft
In unserem Alltag, sei es im Kindergarten, bei Projektbesprechungen oder in persönlichen Begegnungen, geht es uns nicht nur um gute Arbeit, sondern um echte Veränderung. Um Momente, in denen Menschen Jesus begegnen können. Um Hoffnung, die über das Heute hinausreicht. Denn wir wünschen uns, dass Kinder, Eltern, Kollegen und Freunde Perspektive finden – nicht nur für den nächsten Schritt, sondern für die Ewigkeit.
Unsere Aufgabe ist es, Räume zu schaffen, in denen genau das möglich wird – praktisch, pädagogisch, geistlich. Wir träumen von einem Umfeld, das Menschen stärkt, Glauben weckt und Leben verändert. Und wir erleben, wie Gott genau das tut: durch einfache Mittel und begrenzte Ressourcen, aber mit großer Wirkung.
In dieser Ausgabe nehmen wir euch mit hinein in unseren Alltag und Dienst. Wir teilen Einblicke und Herausforderungen mit und das, was uns begeistert. Dabei ist uns eines wichtig: Es geht nicht um uns. Es geht um Ihn. Um Jesus. Um sein Reich. Um seine Einladung, Teil von etwas Größerem zu sein.
Danke, dass ihr diesen Weg mit uns geht – im Gebet, in der Unterstützung und im Glauben daran, dass auch kleine Schritte einen ewigen Unterschied machen können.
Ende Februar dieses Jahres sind wir nach etlichen Monaten Vorbereitung aufgebrochen zum Ort unseres Dienstes, nach George in Südafrika. Wenngleich wir aufgrund von Visaproblemen erst einmal nur drei Monate bei Ethnos Movement International bleiben durften, sind wir doch raketenhaft in unseren Dienst gestartet. In dieser Ausgabe wollen wir euch in unsere jeweiligen Arbeitsbereiche mitnehmen und euch zeigen, dass man nicht unbedingt Theologe oder ähnliches sein muss, um in einem Missionswerk einen wertvollen Beitrag leisten zu können.
Unser Leben ist mehr als das Sichtbare. In allem, was wir tun, wünschen wir uns, dass Menschen Jesus begegnen und eine Hoffnung finden, die über dieses Leben hinausreicht – hin zu einer Perspektive in Gottes Ewigkeit.
Ich, Jonathan, darf bei Ethnos als Projektkoordinator an der Seite unseres Direktors arbeiten. Er leitet mit großem Engagement mehrere Kleinunternehmen sowie verschiedene Ethnos-Arbeitsbereiche und -Projekte. Die Ethnos-Unternehmen bieten Beschäftigung für benachteiligte Gruppen, z. B. gehörlose Menschen, und finanzieren wichtige Ethnos-Projektinitiativen – das ist ein zentraler Teil der Ethnos-Vision, um unerreichte Völker nachhaltig zu erreichen.
Meine Aufgabe ist es, das Werk strategisch und operativ zu unterstützen – von Finanzplanung und Vertragsgestaltung bis zur Strukturierung von Prozessen und Teams. Die Themenvielfalt und die Chance, mit meinem Know-how echten Mehrwert zu schaffen, motivieren mich sehr. Ich bringe Ordnung in Abläufe, helfe, Ressourcen effizienter zu nutzen, und baue tragfähige Strukturen auf, wirtschaftlich wie menschlich. Besonders ermutigend ist das Feedback, dass mein Beitrag schon jetzt spürbar hilfreich ist – trotz offener Visa-Fragen.
Natürlich ist die Arbeit auch herausfordernd: Viele Themen laufen parallel, Ressourcen sind knapp, vieles hängt vom persönlichen Einsatz ab. Doch genau das macht sie sinnstiftend. Denn es geht nicht nur um Effizienz, sondern darum, Menschen zu befähigen und Initiativen zu stärken, durch die Gott sein Reich baut. Ich darf unternehmerische Erfahrung mit geistlichen Werten verbinden – in einem Umfeld voller Vertrauen, Gestaltungsspielraum und Gottes Wirken.
Ich, Esther, habe die Leitung des Kindergartens Grace Kids übernommen. Studiert habe ich auf Grundschul-Lehramt; so ist das für mich eine Herausforderung, aber ebenfalls eine Chance: Grace Kids soll ein Ort sein, an dem Kinder aus schwierigen Lebensumständen sich wohl und sicher fühlen, gute Bildung erhalten und Jesus kennenlernen können.
In den ersten Wochen lag mein Fokus stark auf dem Aufbau der Verwaltung – viele grundlegende Strukturen mussten erst geschaffen werden. Inzwischen kann ich mich jedoch zunehmend auch der geistlichen Ausrichtung unserer Arbeit widmen, was mir besonders am Herzen liegt.
So haben wir ein wöchentliches Teammeeting eingeführt, in dem wir nicht nur organisatorische und inhaltliche Themen der Woche besprechen, sondern auch eine Andacht halten. Die „Bible study“ ist eine wertvolle Zeit, um zur Ruhe zu kommen, einander zu ermutigen und gemeinsam auf Gott zu hören.
Darüber hinaus treffe ich mich regelmäßig einzeln mit den Lehrerinnen, um zu hören, wie es ihnen geht, wo sie Herausforderungen haben und in welchen Bereichen sie Unterstützung brauchen. Dabei nehme ich mir bewusst Zeit, für sie zu beten, sie geistlich zu begleiten und sie in ihrer Rolle als Lehrerin zu fördern und weiterzubringen. Auch mit den Kindern beginnen wir, gemeinsam Bibelgeschichten zu hören, zu beten und Lobpreislieder zu singen. Es ist so schön zu sehen, wie einige wie gebannt den Geschichten zuhören und von Herzen die Lieder mitsingen, die Bewegungen mitmachen.
Ich durfte bereits erleben, dass Gott die Atmosphäre im Kindergarten spürbar verändert hat – wie Frieden einkehrt, Beziehungen wachsen und neue Freude entsteht. Es ist bewegend, Sein Wirken zu sehen bei den Kindern, im Team und auch in mir selbst.
Danke für euer Mittragen im Gebet – besonders im Weisheit in der Leitung, Kraft für die vielen Aufgaben und offene Herzen bei Kindern, Eltern und im Team!
Gebetsanliegen
- Führung in Bezug auf die Visa-Situation
- weitere finanzielle Unterstützung
- Weisheit im Umgang mit herausfordernden Situationen und unterschiedlichen Persönlichkeiten
