Wirkliche Veränderung kommt nur von innen

Bisherige Erfahrungen mit Menschen, denen wir in ihrer Not helfen wollen, zeigen uns, wie komplex die einzelnen Situationen sind. Oft fehlt uns eine Vorstellung davon, wie es zu dieser Lage kommen konnte. Die Beispiele – instabile Familienverhältnisse, wirtschaftliches Auf und Ab, mangelnde Bildung und daraus resultierendes Verhalten, Ratlosigkeit und fehlende Orientierung – wiederholen sich mit kleinen Varianten, aber immer mit dem gleichen Ergebnis: Armut mit ihren vielen Gesichtern. Man möchte den Menschen so gern helfen, dass man am liebsten ein Rezept bereit hätte, das alle Probleme sanieren könnte.

Die Lage ist komplizierter

Oft werden wir impulsiv von einem „Aktionismus“ geleitet, der gewisse Maßnahmen vor Augen hat, mit denen man einer Situation angemessen begegnen könnte. Das ist nicht falsch; akute Not fordert direkte Hilfe in Form von Lebensmitteln, Medikamenten oder Geld; auch ist unser Programm zur Förderung unserer Schüler eine wohldurchdachte und langfristig angelegte Hilfe – aber die durchschlagende und erhoffte Veränderung in den Familien findet daraufhin nicht statt. Ungesunde Verhaltensmuster in Beziehungen und mit Suchtstoffen bleiben bestehen, mit anderen Worten: Die Wurzel steckt tiefer.

Nur die Hinwendung zu Gott bringt nachhaltige Veränderung...

… weil nur so der Fluch in Segen verwandelt wird. So ermöglicht erst die Erkenntnis, vor Gott schuldig zu sein, und dass man ohne Gottes Vergebung den Mächten der Finsternis ausgeliefert ist, den benötigten Frieden mit Gott. Wer sich vor Gott demütigt und das Friedensangebot durch Jesus annimmt, kann dem „Teufelskreis“ der Sünde entgehen. Und so ist die Predigt von Gottes Reich wichtigster Bestandteil unserer Bemühungen um Schüler und Eltern im Rahmen unseres Angebots für Familien in extremer Armut.

Gebetsanliegen

  • offene Herzen für die gute Botschaft
  • Erkenntnis über die eigene Situation und Mut zur Hingabe an Gott
  • ganz praktisch: Hilfe bei den vielen Herausforderungen
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Hinweis: Die Beiträge von Missionaren sind persönliche Zeilen und geben nicht notwendigerweise die Meinung der VDM wieder.

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