„Wir packen die Gegenwart an, weil wir an die Zukunft glauben“
So würde ich Hoffnung definieren, die mich anspornt, täglich aufs Neue das anzupacken, was Gott mir aufgetragen hat. Denn die Hoffnung hilft mir kleinem Menschen, vor einem Riesenberg von Problemen zu stehen – mit begrenzter Kraft, mit begrenzter Zeit, aber mit einer Zuversicht im Herzen, die mich in der Gegenwart anpacken lässt, weil ich an die Zukunft glaube. Und weil ich an einen allmächtigen Gott glaube, der alles möglich macht!
Unser Berg …
Zurzeit stehen wir in Connect vor so einem Berg: Wie können wir uns als Missionswerk, das im Westen gegründet wurde, so umstrukturieren, dass wir auch Missionaren aus dem Rest der Welt zum Segen sein können? Wenn der Missionsansatz „from the West to the Rest“ in der Vergangenheit liegt, wie packen wir dann die Gegenwart an, um eine Zukunft zu schaffen, in der wir alle effektiv, effizient und in Partnerschaft miteinander Mission betreiben, um gemeinsam das Reich Gottes zu bauen?
… zwingt uns in die Knie …
Regelmäßig zwingt uns diese Frage in die Knie, weil sie unseren menschlichen Rahmen sprengt – aber wir glauben, dass uns Gott genau dort haben will. Denn wo wären wir
ohne Gebet? Wie könnten wir trotz Rückschlägen Hoffnung bewahren, wenn wir Gott nicht die Möglichkeit geben, uns im und durchs Gebet zu stärken und wieder hoffen zu lassen? Durch jedes Gebet hat er unsere Hoffnung gestärkt und unser Handeln beeinflusst
… statt einen Marathon zu rennen
Ganz ehrlich: Allzu oft wären wir allerdings lieber gerannt, als dass wir gekniet hätten. Diese Umstrukturierung ist ein unglaublich langwieriger Prozess; wir hätten ihn durch eigenes Zutun gerne beschleunigt. Aber was bauen wir dann für die Zukunft? Ein menschliches Luftschloss, in dem es an allen Ecken und Kanten zieht und das schlussendlich zusammenfällt – oder bauen wir mit Gott unsere Hoffnung auf eine Zukunft, in der Er uns an seiner Mission teilhaben lässt, um sein Reich zu bauen? Denn genau darum geht es: um Gottes Mission hier auf Erden.
