Wenn Warten ein Segen wird

In der Bibel sehen wir immer wieder, wie Gott seinen perfekten Zeitplan ausführt. Paulus schreibt an die Galater: „Als die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn.“ Gott sandte seinen Sohn nicht, als das Volk Israel sich am meisten ihm sehnte oder als Israel am weitesten entfernt war von ihm, sondern erst, als der richtige, von Gott festgelegte Zeitpunkt gekommen war.

Auch wenn sich diese Wahrheit oft in der Bibel finden lässt, fällt es uns oft schwer, sie zu akzeptieren, denn unsere Pläne scheinen uns besser zu sein als Gottes Pläne.

Eigene Wünsche zurückstellen

Wir sind Gott heute dankbar, dass er seinen Plan mit unserem Leben ausgeführt hat, auch wenn es manchmal schwierig war. Am Anfang unserer Ehe war unser Ziel, uns als Ehepaar in das Reich Gottes zu investieren. Da unser Kinderwunsch längere Zeit unerfüllt blieb, sahen wir darin eine Möglichkeit, uns noch intensiver als bisher in die Gemeindearbeit zu investieren. Trotzdem haben wir mit Gott gehadert, ob eine kinderlose Ehe wirklich sein Plan mit uns sei – doch hat Gott uns immer klarer den Weg in die Mission gezeigt. Erst als wir uns auf Gottes Plan einließen, konnten wir sehen, warum dieser Weg der bessere war.

Gottes Wege sind besser

Wir beschlossen also, uns auf die Mission vorzubereiten, und hielten Ausschau nach Bibelschulkursen. Unerwarteterweise schenkte Gott uns doch einen Sohn; die Elternzeit nutzten wir für den Besuch einer Bibelschule. Der Zeitpunkt war einfach perfekt – er war nicht mehr das kleine Baby, das eine Rundumbetreuung brauchte, aber auch nicht so groß, dass er überall hin krabbeln konnte. So konnten wir beide für den Dienst ausgerüstet werden.

Nach einem Jahr in Kenia sind wir Gott dankbar für zwei wunderbare Kinder und das Vorrecht, Gott in Kenia dienen zu dürfen.

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