Wenn Vaterschaft und Surfen einander begegnen

Ein Titel, der sehr viel Raum für Interpretationen bietet – und vielleicht auch manche Fragen aufwirft. Doch dazu im Folgenden mehr.

Benni und ich (Tabea) sind Outdoorbegeistert, wir feiern es, Menschen begleiten und fördern zu können, genießen das Wellenreiten – und sehen es als Privileg, genau darin Menschen begegnen zu dürfen.

Empfangenes weitergeben

Ich war als Sozialarbeiterin und Erlebnispädagogin in der Kinder- und Jugendarbeit tätig und habe eine Leidenschaft dafür, junge Menschen zu stärken und zu fördern. Armut und soziale Ungerechtigkeit bewegen mein Herz. Benni war zuletzt in einem Gemeindegründungsprojekt in Portugal aktiv, hat eine Stärke darin, Gottes Wort zu lehren, Lobpreis zu leiten und liebt es, Menschen weiterzubringen – auf geistlicher, sportlicher und persönlicher Ebene. Er ist ein „Allrounder“ und feiert es nicht weniger, in der Küche oder handwerklich kreativ sein zu können. Gemeinsam ist es uns ein Anliegen, weiterzugeben, was wir empfangen haben. Was heißt das konkret?

Beziehungsbau durch Wellenreiten

Vor zwei Jahren war ich das erste Mal in Uruguay, wo ich die Leiter einer Surfschule namens „Pater“ persönlich kennenlernte, die eine ähnliche Vision haben wie ich: als Brücke zu nutzen, um Kinder und Jugendliche zu fördern. Über ein Jahr vor unserer Begegnung hatte das Gründerehepaar schon damit begonnen, Kindern am Strand als niedrig-
Angebot Surfbretter zur Verfügung zu stellen. Schnell wuchs die gemeinnützige Surfschule, die durch das kostenfreie Angebot jedem Kind die Teilnahme ermöglichen und so soziale Grenzen überwinden möchte. „Pater“, abgeleitet vom spanischen Paternidad, was „Vaterschaft“ bedeutet, weist bereits auf das Herzstück des Projekts hin: den Kindern, die aus teils prekären Verhältnissen kommen, Annahme, Liebe, Wertschätzung und Sicherheit zu vermitteln – ein Weg, das Vaterherz Gottes sichtbar zu machen.

Vision Trip

Während Du diesen Bericht liest, befinden wir uns mitten in unserem 10-wöchigen Vision Trip mit dem Ziel, dass Benni die Arbeit von Pater persönlich kennenlernt und wir als Ehepaar unseren Platz finden. Für diese Zeit des Vision Trips sowie für die Vorbereitungen unserer Ausreise, die wir für September 2022 planen, freuen wir uns über Dein Gebet – und auch über Deine Unterstützung.

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Hinweis: Die Beiträge von Missionaren sind persönliche Zeilen und geben nicht notwendigerweise die Meinung der VDM wieder.

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