Wenn man Freunde auf verschiedenen Kontinenten hat

Anfang dieses Jahres haben wir den Dienst in Kenia abgeschlossen und uns daraufhin ein halbes Jahr lang in Deutschland aufgehalten. Seit Anfang September genießen wir das Vorrecht, eine Bibelschule in England zu besuchen, um uns für den Dienst zurüsten zu lassen. Das dürfen wir zusammen mit unseren beiden Jungs erleben.

Mit den Gedanken noch in einer anderen Welt  …

Innerhalb eines Jahres in drei Ländern mit unterschiedlichen Kulturen klarzukommen, ist kein einfaches Unterfangen. Bei unseren Kindern merken wir es oft durch Äußerungen mitten im Alltag. Dabei kommt es manchmal zu sehr amüsanten Geschichten: Es ist ein heißer Sommertag in Deutschland und als ganze Familie sind wir ins Freibad gegangen. Ein klassischer Familienausflug, wie er auch in Kenia stattgefunden hat. Als wir bereit sind, ins Wasser zu gehen, und Mama das Picknick in eine Tasche legt, fragt der Große: „Mama, müssen wir hier auch das Essen verstecken, damit die Affen es nicht klauen?“

Auch hier in England gibt es Situationen, bei denen man merkt, dass die Kinder gedanklich noch in Deutschland sind: „Können wir abends Oma besuchen gehen?“

…  aber trotzdem sehr anpassungsfähig

Ihre kindliche und offene Kommunikation mit uns Eltern hilft ihnen, sich an das neue Umfeld zu gewöhnen. Vor allem, wenn andere Kinder in der Umgebung sind, braucht es nicht viel Zeit, bis sie gute Freunde werden, trotz sprachlicher und kultureller Barrieren. Oft sind diese Freundschaften für uns Eltern eine gute Brücke, um Beziehungen zu anderen Eltern aufzubauen. Somit sind unsere Kinder uns ein Vorbild darin, einfache, unkomplizierte, ehrliche und authentische Beziehungen zu knüpfen. Ganz wie Jesus sagte: „Werdet wie die Kinder  …“

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Hinweis: Die Beiträge von Missionaren sind persönliche Zeilen und geben nicht notwendigerweise die Meinung der VDM wieder.

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