Wenn Gott ruft

Hat Gott Dir schon einmal etwas ans Herz gelegt? Häufig sind das Schritte, die wir uns selbst nicht aussuchen würden, Schritte, für die wir gleich viele Einwände parat haben. Zugleich aber glauben wir, dass Gott allmächtig ist. Was also hält uns davon ab, einfältig und von Herzen Seinem Ruf zu folgen?

Unser Wunder

Vor diese Fragen stellte uns Gott mit Seinem Ruf nach Thailand. Es war in vielerlei Hinsicht ein Ruf, der uns zum Loslassen herausforderte und dazu, ganz neue Schritte zu wagen. Dabei haben wir noch gar keine Ahnung, was Gott konkret mit uns vorhat. Doch die Tatsache, dass wir durch Johannas Mutter auf ganz natürliche Weise in einem kleinen Dorf in Thailand leben können – in einem der am wenigsten erreichten Länder der Erde – lässt uns gespannt nach vorne schauen. Es ist immer noch ein Wunder vor unseren Augen, dass wir trotz der Reisebeschränkungen schon jetzt hier sein dürfen, um uns ein Bild von der Situation zu machen. Wie es dazu kam, könnt ihr hier nach-lesen: www.folkersnews.com/newsletter

Lernen und verbinden

Nun gibt es eine Menge zu lernen: eine Ton-Sprache, kulturelle Verhaltensweisen, ein neues Weltbild … Die buddhistischen Thai glauben nämlich nicht an einen Schöpfergott, und manche von ihnen haben besonders in dieser herausfordernden Zeit alle Hoffnung verloren.

Wir wünschen uns deshalb, Wegweiser zu Jesus zu werden, der gekommen ist, „den Elenden frohe Botschaft zu bringen, zu verbinden, die gebrochenen Herzens sind“ (Jes 61,1).
Zugleich hoffen wir, dass unsere weiteren Einsätze im Pazifik dazu beitragen, die Gemeinden miteinander zu vernetzen und ihren Platz in Gottes Mission zu finden. Denn das ist und bleibt es bei allem Handeln unsererseits: Gottes Mission. Und so wollen wir auch weiterhin an unserem Gebet der letzten Jahre festhalten: „Bitte tu unserem Herzen deinen Willen kund und gib uns Freude, darin zu wandeln!“

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Hinweis: Die Beiträge von Missionaren sind persönliche Zeilen und geben nicht notwendigerweise die Meinung der VDM wieder.

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Bei „Mission“ denken viele, das sei ein Leben des Verzichts. Das ist aber nur die halbe Wahrheit.
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unterwegs | Dezember 2023
…so nennt man in Thailand Mischlingskinder wie mich. Es klingt unvollkommen und genau so fühlt es sich auch an.
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Aus dem Archiv der VDM (03/22)
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