„Weil du es sagst, wollen wir gehen …“

So heißt es in einem Lied von Peter Menger – und genau dieser Gedanke hat uns in den letzten Jahren nicht losgelassen. Es war manchmal schon fast unerklärbar, wenn wir nach einer Sonntagspredigt unabhängig voneinander an Mission denken mussten. Wir sehen es als ein Vorrecht, den Berufungsprozess gemeinsam als Ehepaar durch-laufen zu haben. Obwohl wir uns als schwache und unerfahrene Missionare unwürdig fühlen, wissen wir doch, dass Gott nicht die Begabten beruft, sondern vielmehr die Berufenen begabt.

Wie es dazu kam

Unsere deutsche Ortsgemeinde in Augustdorf hat Larissa Voth 2012 in den missionarischen Dienst nach Kenia entsendet (siehe Neuvorstellung auf S. 10). Zusammen mit anderen deutschen Missionaren hat sie Waisenjungen bis zum Alter von 16 Jahren ein Zuhause gegeben; als „Ersatzeltern“ haben sie den Jungen das Wort Gottes nahegebracht. Viele von ihnen haben sich für ein Leben mit Jesus entschieden, nach ihrem Weggang vom Waisen-heim sind sie jedoch in der Ausbildungsstätte oder Universität unter den vielen ungläubigen Klassenkameraden vom Glauben abgefallen. Das hat uns als Gemeinde zu einer geistlichen Arbeit in dieser Altersgruppe motiviert.

Parallel zu diesem Anliegen konnte Larissa in den vergangenen Jahren gute Kontakte zu kenianischen Pastoren knüpfen, die schon lange die Dringlichkeit sehen, in Kobala (Kenia) eine bibeltreue Gemeinde zu gründen. So hat uns Gott als Gemeinde Augustdorf aufs Herz gelegt, die Gemeindegründungsarbeit mit Jüngerschaftskursen für Jugendliche zu kombinieren.

Mit Gott etwas wagen

Unsere ersten Schritte mit Gott nach Kenia zeigen, dass man mit Gott tatsächlich Dinge wagen kann. Es ist wunderschön zu sehen, wie Gott hilft, sobald man sich entscheidet, den ersten Schritt zu machen. Gott hat schon eine kleine Gruppe in Kobala entstehen lassen, die sich regelmäßig zum Bibelstudium trifft. Auch die Hürde der Entsendung konnten wir dank einer Empfehlung, von der VDM begleitet und unterstützt zu werden, meistern. So sind wir von Herzen dankbar, dass wir ein Teil des großen VDM-Missionsteams sein dürfen.

Gebetsanliegen

  • gutes Einleben als Familie
  • Weisheit beim Aufbau des Projektes
  • Beziehungsaufbau in der Umgebung
Matthias und Ilonas Arbeit unterstützen

Hinweis: Die Beiträge von Missionaren sind persönliche Zeilen und geben nicht notwendigerweise die Meinung der VDM wieder.

Matthias und Ilonas Blog

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