Was uns antreibt
Nicht selten begegnen wir Krankheitsbildern, die in westlichen Gesundheitssystemen kaum noch vorkommen.
Im Dezember 2025 wurde ein Artikel in einer Fachzeitschrift zur gefäßchirurgischen Versorgung in Peru veröffentlicht: Außerhalb der Hauptstadt Lima stehen lediglich 83 Gefäßchirurgen für 24 Millionen Menschen zur Verfügung, das entspricht etwa 291.000 Menschen pro Arzt. In unserem Bundesstaat Apurímac, mitten in den Anden, leben etwa 450.000 Menschen und ich bin derzeit der einzige Gefäßchirurg vor Ort. Zum Vergleich: In Deutschland kommt ein Gefäßchirurg auf etwa 53.000 Menschen.
Es begeistert uns, nicht nur hochwertige medizinische Versorgung in einer abgelegenen Region anzubieten, sondern auch die Gute Nachricht von Jesus Christus weiterzugeben.
Dies tun wir durch unsere Mitarbeit in einer lokalen Kirchengemeinde: im Kindergottesdienst und in der Predigtarbeit, in einem wöchentlichen Kinderclub in unserem Wohnviertel sowie in der Männerarbeit.
