Was für ein Chaos?!

Wir sind mitten im Wohnungsauflösungsprozess. Zwischen Sortieren, Ausmisten, Einlagern, Verschenken und Wegschmeißen muss der Alltag laufen, die großen Kinder gehen in den Kindergarten, das Kleine lässt sich mit 40 Grad Fieber nicht ablegen, Essen muss auf den Tisch und die Steuererklärung will gemacht werden. Nachmittag mal kurz ein paar Stunden bei Freunden verweilen - womöglich das letzte Mal vor der Ausreise. Eine Mail kommt in unser Postfach und bringt die nächsten Stunden komplett durcheinander. Es geht um den Visaantrag. Zwei Dokumente sollen innerhalb von 15 Tage nachgereicht werden. Damit ist der gesamte Vormittag spontan anderweitig belegt - Mails nach Kanada schreiben, Termin beim Bürgeramt buchen, hinfahren, feststellen, dass noch ein Schreiben organisiert werden muss, Telefonat führen, noch ein Telefonat führen und zahlreiche weitere Telefonate führen. Dokument ausdrucken, wieder zum Bürgeramt fahren. Noch eine Mail schicken zwecks der Vorbereitung der Übersetzung des Dokuments, wenn es dann da ist.

Manchmal fragen wir uns: wie schaffen wir das alles? Und: wie sollen wir das alles nur schaffen? In den Momenten müssen wir uns ganz bewusst auf den fokussieren, der Himmel und Erde gemacht hat, denn:

 

 

Woher kommt mir Hilfe? Meine Hilfe kommt vom Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat.

So steht es in Psalm 121. Wir erleben in all dem Durcheinander, dass uns Gott die Kraft gegeben hat, all das Wichtige zu meistern. Er hat den Auftrag gegeben, nach Kanada zu gehen, Er versorgt auch mit allem dafür Notwendigen. Denn immerhin weiß Er Bescheid, was wir alles erleben werden. In Seiner Weisheit und Liebe hat Er schon alles dafür getan, dass wir Gelingen erleben können. Genau deshalb feiern wir so gern Ostern. Jesus hat den Tod besiegt. Er ist von den Toten auferstanden. Was für eine Macht steckt dahinter! Und eben dieselbe Auferstehungskraft lebt auch in uns. Wenn das mal nicht eine starke Zusage ist!

Wir sind schon voller Vorfreude auf Christians Verabschiedung als Diakon und unsere Entsendung und dann natürlich auf den Flug Anfang Juni und die erste Zeit in Kanada. Diese planen wir momentan auch noch parallel, bzw. wir hören hin, was vorbereitet worden ist. Es gibt einige personelle Lücken in verschiedenen Arbeitsbereichen von NCEM, in denen wir gern aushelfen wollen. Momentan steht noch nicht alles fest, aber sicher ist: es wird total spannend, abwechslungsreich und für andere zum Segen werden.

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