Von Afrika nach Europa
„Komm herüber und hilf uns!“ Apostelgeschichte 16,9
1988 wurde ich nach der Ausbildung zum Missionar mit meiner ersten Frau an den Viktoriasee in Tansania geführt, dort erlebte ich ergreifende Augenblicke in der
Missionsarbeit – bis meine Frau plötzlich krank wurde und wir nach Deutschland mussten. Sie verstarb im Alter von 28 Jahren; durch ihr Zeugnis kam die Ärztin, die die seltene Krankheit diagnostiziert hatte, zum Glauben. Ich wollte wieder zurück nach Afrika, wurde aber gefragt, ob ich für sechs Monate in einem Buchladen in Norditalien aushelfen
könne. Auf einem Heimweg nach Deutschland sprach Gott deutlich durch 1. Mose 28,15 zu mir, dass Er mich wieder in dieses Land zurückbringen will und dass Er zu Seinem Versprechen steht. Aus den 6 Monaten sind nun 31 Jahre geworden!
Veränderungen auf dem Missionsfeld
Auch in Italien haben wir manche Veränderungen erlebt – besonders, wenn Menschen Jesus angenommen haben. Wie schön, wenn aus oft düsteren Blicken nun Freude strahlt! Wir sind
dankbar dafür, wie Jesus uns bisher geführt hat und weiterführt. Auch im Buchladen erleben wir manche Veränderung in fast täglich anderen Situationen mit Leuten, die ihr Herz
ausschütten; wir können mit ihnen beten und ihnen Mut machen.
Veränderungen auch in der Coronazeit
In der Coronazeit erleben wir, wie einzelne Menschen offen werden fürs Evangelium. Kürzlich waren wir mit fast tausend Leuten auf Zoom zum Gebet und die Gemeinschaft ist
herzlich und intensiv – in der großen und auch in der kleinen Gemeinde. Wir erleben immer wieder Wegweisung in den verschiedenen Farbzonen. Es ist so wichtig, bereit zu sein
für Veränderungen – ob im Lockdown oder in der Lockerung. Wir wollen weiter offen sein für Jesu Veränderung auf dem Missionsfeld und auch im persönlichen Leben, damit Menschen
ermutigt werden und Jesus finden. Gerade wollen Missionare im nördlichen Vicentino an Schulen 500 Kinderbibeln verteilen; wir bringen sie ihnen.
