Vergebung ist teuer

Es muss bezahlt oder jemand vom schuldigen Stamm umgebracht werden, um einen Gleichstand zu haben. Dabei scheut man sich auch nicht davor, ein Schulkind vom anderen Stamm zu töten.

Vergebung wird möglich durch die Kraft Gottes

Der Dao Stamm hatte über Missionare von der Vergebung durch Jesus erfahren; darunter waren auch Mörder, die es als große Befreiung empfanden, diese Last ablegen zu können. Aber dann kam der Nachbarstamm und wollte Krieg. Sie umzingelten den Dao Stamm, um ihn zu überfallen. Die Gläubigen beteten in ihrer Kirche. Was sollten sie tun? Sich töten lassen oder kämpfen? Dürfen sie sich und ihre Familien verteidigen?

Die Daos beschlossen, den Dialog mit dem Nachbarstamm aufzunehmen, der bereits aus dem Dickicht heraus seine Pfeile auf sie gerichtet hatte. Sie riefen ihnen zu: „Wir wollen nicht mehr mit euch Krieg führen! Gott möchte nicht, dass wir uns töten, sondern dass wir im Frieden zusammenleben! Ihr müsst hungrig sein, nachdem ihr den langen Weg zu uns gekommen seid. Seht hier, wir stellen euch etwas zu Essen hin!“

So konnte der Dao Stamm „Böses mit Gutem“ überwinden und einen Krieg verhindern. Die Nachbarstämme wurden neugierig und wollten von diesem Gott der Daos mehr erfahren. Einige Zeit später gingen Gläubige von den Daos zu den benachbarten Stämmen, um ihnen von Jesus und der Vergebung zu erzählen.

Um noch mehr solche Geschichten erleben zu dürfen, sind wir hier. Möge der Herr unseren Dienst dazu gebrauchen, dass Vergebung und Versöhnung möglich werden.

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Hinweis: Die Beiträge von Missionaren sind persönliche Zeilen und geben nicht notwendigerweise die Meinung der VDM wieder.

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