Vergebung bringt Befreiung und Segen

Vergebung ist ein zentrales Thema. In der Jüngerschaft, Seelsorge oder Teambegleitung betrachten wir es immer wieder sehr ausführlich. Aber auch in unserem persönlichen
Leben sind wir damit konfrontiert und es heißt, sich ganz bewusst für die Vergebung zu entscheiden und ein Vorbild zu sein.

Lilian vergibt ihrem Bruder

Lilian berichtet: „Vergeben sowie um Vergebung bitten ist nicht einfach, vor allem wenn Verletzungen von Menschen vorhanden sind, die einem nahestehen. Mehrere Jahre war das Verhältnis zu meinem jüngeren Bruder auf Eis gelegt. Wir waren zerstritten und dies verursachte einen großen Schmerz in meinem Herzen. Ich konnte den Schaden, den er mir angetan hatte, einfach nicht vergessen. Nach meinem Neuanfang mit Gott und das Betrachten des Themas Vergebung im Jüngerschaftskurs entschied ich mich zu vergeben –
auch wenn er mich nie um Vergebung gebeten hat. Ich bin mir bewusst, dass Gott das in mir gewirkt hat und Er mir geholfen hat, diesen Schritt zu tun. Heute darf ich mit meinem Bruder ein sehr gutes Verhältnis haben und erlebe, wie der Schritt der Vergebung mich von der großen Last in meinem Inneren befreit hat.“

Vergebung ist oft mit Kämpfen verbunden

Wir alle wissen, dass dort, wo Vergebung geschehen soll, oft ein innerer Kampf stattfindet. Dies sehen wir vermehrt bei den Kindern und Erwachsenen, die wir im Glaubens-
leben begleiten. Sie erleben viel Schweres, oft auch schon in der frühen Kindheit, und es entstehen viele Verletzungen. Es kann ein langer Weg und Kampf bis zum Vergeben sein. Einige brauchen besondere Hilfe und Begleitung. Doch immer wieder erleben wir Gottes Wirken, der den Sieg im Kampf gibt. Denken wir im Alltag daran: Vergebung bringt Befreiung und Segen!

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Hinweis: Die Beiträge von Missionaren sind persönliche Zeilen und geben nicht notwendigerweise die Meinung der VDM wieder.

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