Vergebung als Basis für einen gesegneten Missionsdienst
„Seid vielmehr freundlich und barmherzig, und vergebt einander, so wie Gott euch durch Jesus Christus vergeben hat.“ Epheser 4,32
In den über 30 Jahren Missionsdienst haben wir immer wieder erlebt, wie die Vergebung in Jesus siegt, gerade durch die Liebe wie in 1. Korinther 13 beschrieben, nicht nachtragend zu sein und immer wieder bereit sein zu vergeben, wie Jesus vergeben hat. Wenn Menschen uns das Leben schwer-machten, setzen wir sie sofort auf die Gebetliste und das veränderte auch unser Verhalten zu ihnen. Gerade „harte Brocken“ wurden durch Jesu Liebe und Vergebung weich und entschieden sich für ein Leben mit Ihm.
Vergebung verändert die Ausstrahlungskraft
Unvergebene Schuld blockiert das Vorwärtsgehen mit Jesus. Auch wenn wir uns im Recht fühlen: Der „unterste Weg“ ist immer der bessere und am Ende siegreiche. Jesus ist uns
da in Seiner Demut und Seinem Dienst auf der Erde ein enormes Vorbild. Durch Vergebungsbereitschaft haben wir eine ganz andere Ausstrahlungskraft: Menschen in unserer Umgebung merken unsere Freundlichkeit und sind gerade dadurch angesprochen. Sie bekommen Sehnsucht, auch solch ein von Frieden geprägtes Leben zu bekommen – was durch die Vergebung in Jesus möglich ist.
Boten der Vergebung in Jesus sein
Wir wollen weiter die befreiende Macht der Vergebung bezeugen; das bedeutet oft zeitintensive Hilfestellung. Mein Freund Graziano hatte gerade an diesem Punkt sehr
zu „knabbern“, dass er seinen Eltern und anderen Menschen aus der Kindheit nicht vergeben konnte; doch Jesus hat ihn Schritt für Schritt befreit und heute ist er ein Mensch, der im Frieden vorwärtsgeht. Es lohnt sich, in solche Menschen auch viel Zeit zu investieren. Wie schön, wenn sie sich für Jesus entscheiden und die Last auf Ihn werfen können!
