Unterwegs in Bulgarien
„Denn auf Hoffnung hin sind wir errettet worden. Eine Hoffnung aber, die man sieht, ist keine Hoffnung; denn warum hofft auch jemand auf das, was er sieht?“ Römer 8,24
Seit unserem letzten Reportbeitrag haben viele Ereignisse unser Leben durcheinandergewirbelt: Wir haben durch Gottes Gnade unser Haus verkauft, die Heimat verlassen und uns von Familie und Freunden verabschiedet. Wenn Du den Report in Deinen Händen hältst und an unserem Leben und Dienst teilnimmst, sind wir vermutlich unterwegs in Bulgarien, besuchen die Gemeinden vor Ort und dürfen die Vielfalt der Kinder Gottes im Leben und Glauben erfahren.
Wir versuchen, uns an das Wohnmobilleben zu gewöhnen mit all den Aufs und Abs in der festen Gewissheit, dass unsere Hoffnung nicht von Zufall, Wetter, Launen oder selbst Gesundheit abhängig ist. Sie beruht allein auf der großen Gnade unseres treuen Gottes und Herrn Jesus Christus. Denn der Herr ist bei uns stets lebendig und mächtig; nur er vermag es, Leben zu geben, Menschenherzen zu bewegen und Glauben zu prägen.
Pläne in Bulgarien
Bitte bete mit uns dafür, dass unser Herr uns in unserer Schwachheit zu Werkzeugen schmiedet, die Ihm dienen und seinen Namen weitergeben. Wir möchten in den nächsten
Wochen versuchen, mehr Christen in Bulgarien kennenzulernen und sie untereinander zu vernetzen.
So es der Wille des Herrn ist, wächst daraus eine breite Gemeinschaft, die es ermöglichen könnte, ein Netzwerk von gläubigen Bulgaren zusammenzuführen, um daraus gezielt Gemeinden auf Dauer zu unterstützen durch Dienste, Lehre und Austausch.
Überwintern in Griechenland
Die Pläne für den Winter sehen so aus, dass wir uns zu Beginn des Winters in Richtung Griechenland aufmachen, um mit dem Wohn-mobil auf Kreta zu überwintern. Auf Kreta ist das Hauptquartier der Shelter-Mission, wo vielfältige Arbeitsbereiche warten. Dazu gehören die Arbeit unter Flüchtlingen, Jüngerschaft unter Gemeindejugendlichen aus Deutschland, unter Griechen, die internationale Gemeinde in Chania und praktische Arbeit.
