Unterwegs auf dem Amazonas
Konsequenzen für unsere Freiwilligen
Nachdem unser Schiff wegen der Jahrhundert-Dürre fast drei Monate auf dem Grund unseres Sees lag, begannen im März wieder unsere Einsätze mit Ärzten, Zahnärzten und vielen anderen Freiwilligen, die dafür jeweils etwa eine Woche ihrer Zeit opfern. Auch die Anreise nach Manaus geht zu ihren Lasten. Für viele ist es ein schwieriger Prozess, bis sie ihre Teilnahme bestätigen können; aber für alle wird dieses Opfer dann zum Segen: Durch die Begegnung mit den Einheimischen und die Zeit im Team können sie viele neue Erfahrungen mit nach Hause nehmen und ihr Glaube wird gestärkt.
Konsequenzen für uns
Auch wir Missionare vor Ort, auf denen die langwierigen Vorbereitungen lasten, werden durch jede Reise reich gesegnet – vor allem durch die vielen Begegnungen, durch die Dankbarkeit der Flussbewohner, denen wir dienen können, und weil das Evangelium in Wort und praktischer Hilfe Frucht bringt. Dieser Segen ruht nicht nur auf einzelnen Einsätzen, sondern auch auf unserem Leben auf längere Sicht: Vor unserer Ausreise haben wir kleinere und größere Opfer gebracht, bis wir endlich am Zielort angekommen sind; und durch den räumlichen Abstand von unseren Familien und Freunden haben wir schon manche Familienfeste oder auch traurige Anlässe verpasst. Aber in all den Jahren hat uns nichts gefehlt und wir können dankbar bezeugen, dass wir reich beschenkt worden sind!
Fazit: Es lohnt sich, immer wieder unsere bequemen vier Wände zu verlassen, weil wir danach gesegnet zurückkommen.
Gebetsanliegen
- Wir sind dankbar, dass es zurzeit
wieder genügend Wasser gibt. - Unsere Einsätze gehen dieses Jahr noch bis August, danach ist der
Wasserstand wieder zu niedrig.
