Und ob ich auch wanderte …

Es ist wieder so weit: Wir reisen nach Malaysia aus. Wenn Ihr diesen Report in Händen haltet, werden wir schon vor Ort sein. Wie immer freuen wir uns riesig, und gleichzeitig kommen doch viele Sorgen auf: Wie reagieren die Gemeinden in Sarawak auf unsere neuen Ideen für die Junge-Erwachsenen-Arbeit? Wie vertragen wir die Umstellung auf das heiß-schwüle Wetter?

Während meines Bibelstudiums habe ich (Anika) als Wort von Gott Psalm 23,4 bekommen: „Und wenn ich auch wanderte durchs Tal der Todesschatten, so fürchte ich kein Unglück, denn du bist bei mir; dein Stecken und dein Stab, die trösten mich.“ Obwohl wir schon so sehnsüchtig auf diesen Schritt gewartet haben, fühlen sich die Sorgen der Ausreise manchmal wie ein dunkles Tal an. Und doch führt Gott uns immer wieder auf grüne Auen.

Investieren in die nächste Generation

Vor sechs Jahren habe ich zum ersten Mal den Fuß auf Malaysia gesetzt und seitdem hat sich mein ganzes Leben verändert! Mein Herz ist weit geworden für die Menschen, die Jesus noch nicht als ihren Retter kennen. Ich darf Gottes Führung im Alltag mit den Studenten erleben und seine Wunder sehen. Ja wirklich, er sorgt gut für uns, deshalb dürfen wir ganz auf Gott vertrauen!

Und wenn wir alle Sorgen auf Gott werfen, können wir uns auf das freuen, was Gott vorbereitet hat: Nach der ganzen Zeit in West-Malaysia und Europa wollen wir jetzt wieder mit den Gemeinden in Sarawak zusammenarbeiten. Unser Ziel ist es, eine Art Jüngerschaftsschule aufzubauen; denn wir wissen, dass die nächste Generation auf der Suche ist nach Menschen, die den Weg weisen. Genau das möchten wir tun: auf Jesus hinweisen und da sein für Fragen, die aufkommen im täglichen Leben mit Gott.

Erst mal zusammen essen

Bevor wir uns aber in die Arbeit stürzen, heißt es hier in Sarawak erst einmal: sich treffen, etwas zusammen essen – und dann kann man immer noch reden. Und das werden wir in der Anfangszeit in Malaysia machen: Wir treffen uns mit Leitern und Pastoren aus verschiedenen Gemeinden, um unsere Ideen zu besprechen. Es wird also eine spannende Zeit für uns.

Allexsis und Anikas Arbeit unterstützen

Hinweis: Die Beiträge von Missionaren sind persönliche Zeilen und geben nicht notwendigerweise die Meinung der VDM wieder.

Allexsis und Anikas Blog

Hier gibt es noch mehr Beiträge und Geschichten von den Missionaren und ihrer Arbeit im Einsatzland zum Weiterlesen.

Icon
unterwegs | Ausgabe 2/2026
Jüngerschaft braucht Zeit und die bewusste Investition in Menschen. Es geht nicht nur um eine schnelle Entscheidung, Gott sein Leben zu geben, sondern um beständiges Wachstum im Glauben.
Icon
unterwegs | Ausgabe 2/2025
Dort, wo junge Menschen „Ja“ sagen zu Jesus, geschehen echte Wunder, die wir mit euch teilen wollen. Wir dürfen immer wieder erleben, wie das Licht Gottes die Dunkelheit vertreibt – in gebrochenen Herzen, in Abhängigkeiten, in Hass.
Icon
unterwegs | Ausgabe 1/2025
Seit neun Jahren tragen wir einen Traum im Herzen: in Sarawak eine Jüngerschaftsschule aufzubauen. Doch wie soll das gelingen? Mit wem? Wie könnte das konkret aussehen? Und womit fängt man am besten an?