Spätestens früh genug Gottes Willen erfahren
Schon einige Wochen sind wir nun unterwegs in ganz Bulgarien. Die Schöpfung hier ist wunderschön – es ist faszinierend, wie vielfältig Gott sie weltweit gestaltet hat. Es gibt viele Wälder und Seen, sehr viel unberührte Natur. Genauso ist es auch mit den Menschen hier: Viele sind noch unberührt von dem Wissen um die Existenz Gottes und seiner Liebe zu ihnen.
Wir durften schon einige Bibeln und christliche Literatur verteilen, haben verschiedene Glaubensgeschwister vor Ort kennengelernt und sehen die Kluft zwischen Reichen und Armen sowie zwischen unterschiedlichen Volksgruppen. Alle von ihnen brauchen die Gnade unseres Herrn, um gerettet zu werden. Momentan helfen wir einem Pastor, sein Dach
fertigzustellen (Privathaus und Gemeinderaum zugleich). Es fehlt an Geld und Zeit für dieses Projekt, da hier in Bulgarien der Winter langsam Einzug hält.
Zeit der Besuche und Prüfung
Für die nächsten Wochen sind weitere Besuche geplant, in Gemeinden unter den Milet und Roma. Vor Ort wollen wir versuchen, diesen Menschen zu helfen und ihnen zum Segen zu werden – sowohl geistlich als auch praktisch.
Es ist spannend zu prüfen, wie hier in der Region eine langfristige und regelmäßige Zurüstung von Leitern und Gemeinden aussehen könnte. Unsere Gedanken gehen in Richtung
einer Art Rüstzentrum oder „Basisbibelschule“. Wäre das eine Möglichkeit, um den jungen Gemeinden vor Ort mehr Stabilität und Wachstum zu ermöglichen?
Bislang haben wir keine klare Antwort erhalten. Wir danken für die Beteiligung und das Mittragen dieser Gebetsanliegen. Als Familie sind wir unserem Vater im Himmel dankbar für die Bewahrung bisher, auch, dass wir immer noch gutes Wetter haben.
Ab Herbst in Kreta
Wir planen weiterhin, im Laufe des Herbstes nach Kreta überzusetzen, um dort im Shelter-Hauptsitz mitzuwirken und die dortigen Einsatzmöglichkeiten zu erkunden.
Wir hoffen, dass wir mit diesen kurzen Zeilen etwas Einblick in unsere Situation geben können.
