Sozial-missionarische Arbeit
In meiner über 20-jährigen Arbeit mit bedürftigen Kindern und Jugendlichen in Uganda haben mich zwei Bibelverse besonders geprägt:
„Witwen und Waisen in ihrer Not zu helfen und sich vom gottlosen Treiben dieser Welt nicht verführen zu lassen – das ist wirkliche Frömmigkeit, mit der man Gott, dem Vater, dient.“
Jakobus 1,27
„Solange uns noch Zeit bleibt, wollen wir allen Menschen Gutes tun, vor allem aber denen, die mit uns an Jesus Christus glauben.“
Galater 6,10
Jesus hat Menschen ganz konkret geholfen: Er hat Kranke geheilt, Hungrige versorgt und sich den Ausgegrenzten zugewandt. Seine Barmherzigkeit blieb nicht theoretisch.
Diese Haltung prägt auch unsere Arbeit: Wir begegnen Menschen, deren Alltag von Armut und Unsicherheit bestimmt ist. Eine zentrale Frage ist oft: Wie können Familien ihren Alltag bewältigen und welche Perspektiven haben ihre Kinder? Wir unterstützen Menschen ganz konkret in ihrem Lebensumfeld.
Das kann ganz unterschiedlich aussehen: durch den Zugang zu Bildung, das Schenken einer Ziege, durch Begleitung in Schwangerschaft und Familie oder durch ganz praktische Hilfe wie eine warme Mahlzeit.
Dabei geht es nicht nur darum, kurzfristig Not zu lindern, sondern Menschen langfristig zu stärken.
Unterstützung soll so gestaltet sein, dass sie Perspektiven eröffnet und weitergetragen werden kann.
Oberste Priorität unserer Arbeit ist, das Evangelium weiterzugeben, so wie Jesus das auch getan hat.
So gehört beides zusammen: konkrete Hilfe im Alltag und die Einladung zum Glauben. Beides nimmt den Menschen in seiner ganzen Lebenssituation ernst.
