So habe ich mir das nicht vorgestellt!
Eigentlich wollte ich nie in die Mission. Als Schiffsmakler in Bremen wollte ich in meinem Beruf Karriere machen, zusammen mit Imke eine Familie gründen und ehrenamtlich in unserer Bremer Matthäus-Gemeinde mitarbeiten. Genau so hatte ich mir eigentlich mein Leben vorgestellt –bis eines Tages durch eine Berufung Gottes in unser beider Leben alles ganz anders kam! „Also nee, Gott! So hatte ich mir das zwischen uns beiden nicht vorgestellt!“ Eigentlich hatte ich die Geschichten von Gottes Berufungen im Leben anderer (vor allem bei denen, die daraufhin Missionare wurden) immer faszinierend gefunden – bis es in meinem eigenen Leben geschah!
Unser Weg, die Kurzversion
Um es kurz zu machen – wer die lange Version hören möchte, kann ja mal persönlich nachfragen: Unser Weg führte uns als Familie 1985 erst zur Bibelschule Brake, dann 1990 weiter Richtung Mission in Frankreich, wo wir seit 30 Jahren Gemeinden gründen und bauen.
Eine „schwere Geburt“
Nie hätte ich mir vorstellen können oder wollen, jemals Missionar zu werden – und heute kann ich mir nicht vorstellen, jemals zusammen mit Imke etwas anderes sein zu wollen! Die Schritte weg aus Bremen, weg aus meinem Beruf, weg aus meiner eigenen Lebensvorstellung hin zu einer Berufung in den vollzeitlichen Dienst für Gott bezeichne ich heute wie damals als eine eher „schwere Geburt“. Imke könnte Euch da einige Geschichten erzählen!
Es kommt nämlich viel besser!
Rückblickend sind wir beide dankbar, dass diese Änderung unseres Lebensweges uns bis heute an dem Wunder teilhaben lässt, dass gottesferne Menschen zu einem neuen Leben aus Ihm geboren werden und dass wir dazu beitragen dürfen, neue Gemeinden in Frankreich zu gründen und zu erneuern.
Es wäre wirklich schade, hätten wir nicht in den entscheidenden Momenten unseres Lebens auf Gottes Reden gehört. Was wäre alles nicht geschehen, und was hätten wir und andere an Segen Gottes nicht erlebt?! Aber wie heißt es in einem bekannten Sprichwort: „Erstens kommt es anders, und zweitens: als man denkt!“, nämlich viel besser!
