„Siehe, nun mache ich etwas Neues." *
Neues zu wagen und Bewährtes loszulassen, fällt mir nicht immer leicht. Die Pandemie hat mir mein wichtigstes Werkzeug für meine Arbeit genommen: die Möglichkeit zur persönlichen Begegnung mit Menschen. Als Missionsleiterin möchte ich Christen für den Einsatz in Europa begeistern, will sie auf ihren Dienst vorbereiten, die Finanzierung sichern und sie in ihre Einsatzländer aussenden.
Neue Wege zur Mobilisierung
Doch im Moment kann ich dies nur über die elektronischen Medien tun; und ein Ende der Einschränkungen ist in Brasilien nicht in Sicht. Mich bewegt daher die Frage: Wie kann ich die Medien besser nutzen, um Menschen zu erreichen?
Gerade wurde unsere Homepage fertig. Sie ist ansprechend gestaltet und bietet viele Informationen. Ich möchte aber nicht nur informieren, sondern Menschen in ihre Berufung führen.
Online-Seminare und Schulungen sind zwei gute Möglichkeiten, um Menschen gezielt zu informieren. Wir werden einmal pro Semester geistliche Leiter aus Europa einladen, die über ihr Land berichten und Chancen zur Mitarbeit aufzeigen. Der Zugang zu Online-Seminaren ist niederschwellig; für die Teilnehmenden entstehen keine Reise- und Übernachtungskosten.
Neue Unterstützer für Mission in Europa
Pastoren und Interessierte aus allen Kirchen können teilnehmen und sich über die Situation in bestimmten Ländern informieren. Auf diese Weise hoffen wir, weitere Kirchen zu finden, die unser Anliegen mittragen und bereit sind, Missionare für den Dienst in Europa zu unterstützen.
Vieles ist im Moment im Umbruch, viele Wege ändern sich, doch unser Auftrag bleibt. Als Missionsgesellschaft möchten wir offen bleiben für neue Wege und neugierig sein auf die Möglichkeiten, die entstehen.
