Reifen-Erlebnis
Reifen-Erlebnis
Auf einer Fahrt nach Pokot, unserem Einsatzgebiet, durften wir Gottes Fürsorge auf wunderbare Weise erleben. Man bedenke: Im „Busch“ gibt es keine Hilfe, keinen ADAC, keine Werkstatt; wenn mit dem Auto etwas passiert, ist man ganz auf sich selbst gestellt.
Nach einigen Stunden Fahrt hielten wir an, um die Ladung zu überprüfen, denn auf den Holperstraßen lockert sich die Ladung. Sukukuu sagte: „Schaut mal, der hintere Reifen verliert ja Luft!“ Wir schauten hin – und wirklich: Der wird langsam platt! Dabei war er noch nicht alt, erst etwas über zwei Jahre; aber zwischen den Profilen klafften Spalten. Wir montierten stattdessen das Ersatzrad, aber auch dieser Reifen hatte etwas zu wenig Luft.
Gott hat es zugelassen … Wir waren nicht weit von einer Ortschaft, dort würden wir Hilfe bekommen, hofften wir. Also umkehren und dorthin zurück! Den Reifen hatten wir bald repariert, den Reparatursatz habe ich immer dabei; nur mein kleiner Kompressor ging nicht gut. Nach einer Weile fanden wir jemanden, der einen alten selbst gebastelten Kompressor hatte; auch den Ersatzreifen haben wir wieder vollgepumpt und sind damit weitergefahren – aber unterwegs verlor der Reifen wieder Luft. Mit Gottes Gnade und Hilfe sind wir am Einsatzort angekommen, dort haben wir wieder das „richtige“, das reparierte Rad montiert.
Auf dem Rückweg waren wir nicht mehr so schwer beladen, aber derselbe Reifen wurde wieder platt. So montierten wir wieder das Ersatzrad; das hatte zwar zu wenig Luft, aber wir hofften und beteten, es bis zu einer Tankstelle zu schaffen. Später stellte sich heraus, dass auch dieses Rad einen Nagel im Reifen hatte und deshalb langsam, aber sicher Luft verlor.
Dankbar waren wir, dass wir gut zu Hause ankamen; nun galt es, zwei neue Reifen zu besorgen, von möglichst guter Qualität. Ja, Gott hat Seine Hand über unsere Fahrt gehalten, Ihm geführt die Ehre dafür.
