Neue Kadiweu-Prediger des Evangeliums
Gott hat es in seiner Gnade geschenkt, dass die Menschen heute das Neue Testament in ihrer Sprache haben. Es entstand eine lebendige Gemeinde. Wichtige Personen bekehrten sich zu Jesus Christus. Kadiweu wurden getauft und bezeugen ihren Herrn durch einen neuen Lebensstil.
Und wie steht es mit den Pastoren und Predigern? Durch viel Hingabe gelang es, dass es inzwischen einige Pastoren mit Bibelschulausbildung gibt. Heute können wir bezeugen, dass aus der Mutterkirche in Alves auch Gemeinden in Campina, São João und Bodoquena entstanden sind, die von Kadiweu betreut werden.
Am Jahresende haben Izelino und Tiago ihre Ausbildung als Prediger abgeschlossen. Izelino ist in São João verantwortlich und beginnt, die Gebäude weiter auszubauen, um für den kommenden Kongress im Juli Unterkunft für vier Kirchen zu schaffen. Bauplatz gibt es genügend, doch die finanziellen Mittel sind knapp.
In Campina wohnt das Evangelisten-Ehepaar Juranilson und seine Frau Taiyeli. Sie halten Kinderversammlungen in indigenen Gemeinschaften im Umkreis von über 300 Kilometern. Tiago hat mit seinem Vater im Februar einen Jugendkongress durchgeführt, und drei Jugendliche haben sich für ein Leben mit Jesus entschieden. Es kamen mehr als 50 Kadiweu aus vier Ortschaften. Die Frauen kochten, die Pastoren und Gemeindeältesten brachten sich bei Sport, Spiel und Musik ein.
Lidia und ich haben in der letzten Zeit unsere Zukunft vorbereitet: eine Wohnung, in der Nähe unserer fünf Kinder in Brasília. Dort können wir mit ihrer Unterstützung rechnen. Gleichzeitig soll sie ein Ausgangspunkt sein, um die Kadiweu-Gemeinden mit dem Auto oder Flugzeug besuchen zu können.
Matthäus 28,19 sagt: „Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker ...“
