Missionarskind sein und Missionarskinder haben

Abgesehen davon, dass man sich viel dynamischer auf Neues einstellen kann und dass man Sprachen lernt, sind die geist-lichen Erfahrungen das Wertvollste: Mitzuerleben, wie Gott für uns sorgt, dabei zu sein, wenn Gott Errettung von Seelen schenkt, oder die Dankbarkeit der Menschen zu sehen, denen geholfen wurde, ihr Leben zu ändern – das ist von unschätzbarem Wert. Ein weiteres Privileg ist, dass viele für die Kinder eines Missionars beten.

Dass Papa viel zu essen bekommt

Am faszinierendsten ist es zu sehen, wie unsere Kinder anfangen, Teil der Mission zu werden: Einmal war ich für ein paar Wochen auf Tournee. Wenn ich mit meiner Familie sprach, wollten meine Kinder immer mit mir reden. Natürlich vermissten sie mich, aber es hat ihnen sehr geholfen, dass sie sich als Teil der Mission fühlen. Als ich einmal mit meiner Frau sprach, sagte ich ihr, dass es eine sehr ungewöhnliche Reise sei, weil wir zu verschiedenen Familien zum Essen eingeladen wurden und zu viel Essen bekamen. Meine Frau fing an zu lachen. Als ich sie fragte, warum sie das tat, antwortete sie: „Du weißt nicht, worum deine Kinder (damals 4 und 2 Jahre alt) beten. Sie beten jeden Abend: ‚Gott, gib Papa viel zu essen!“ Ich sagte ihnen, sie sollten aufhören, darum zu beten, sonst würde Papa explodieren. Auf einer anderen Reise fingen sie an, um die Errettung von Seelen zu beten. Als ich mit ihnen sprach, fragten sie als Erstes: „Hat sich schon jemand bekehrt?“ Als ich bejahte, spielten sie fröhlich weiter. Sie hatten ihren Teil getan. Bei der nächsten Reise kamen sie auf die Idee, um die Bekehrung von Kindern zu beten – und auch das geschah. Heute dienen sie in Gemeinden und einer bereitet sich auf die Mission vor.

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