Mir wird nichts mangeln

Zu wissen, dass man Gott am richtigen Ort dient, ist ein Vorrecht, das wir sehr schätzen. Es macht uns froh, dass Menschen durch unseren Flugdienst zu Jesus finden, Bibeln übersetzt werden und Kranke Hilfe bekommen. Doch das bringt den Verzicht mit sich, seine Lieben nicht mal schnell besuchen zu können, sowie die Ungewissheit, ob die Spenden ausreichen werden und ob man wieder ein neues Jahres-Arbeitsvisum bekommen wird.

Unser Wachhund wurde kürzlich am Tor erstochen, auf manches Essen muss verzichtet werden und mit der medizinischen Versorgung vor Ort hofft man, gesund zu bleiben. Ausflüge wie ein Picknick am Fluss sind gefährlich geworden. Wagt man es dennoch in einer Gruppe, ist man danach froh, wenn die Handys nicht gestohlen wurden oder man keine Unsumme an „Gebühren“ bezahlen musste, die ein Machete bewaffneter Papua einforderte, da es ja „sein Land“ wäre. Wie schön sind doch unbeschwerte Ausflüge!

Trotz allem verspricht uns der Herr, dass uns nichts mangeln soll; darauf wollen wir auch weiterhin vertrauen. Er hat uns ja die letzten 25 Jahre treu versorgt, uns Urlaub und Aus-Zeiten möglich gemacht!

Gutes soll uns folgen ein Leben lang

Wenn Günter mit dem Hubschrauber für einen Rettungsflug in die Dörfer fliegt, weiß er oft nicht, was ihn dort erwartet. Erst mal muss man einen geeigneten Landeplatz finden und aufpassen, dass die Leute einem nicht in den Heckrotor laufen. Außerdem sollte er Ausschau halten, ob bewaffnete Einheimische zu sehen sind. Es könnten Rebellen sein, die den Bedarf für den Rettungsflug nur vorgetäuscht haben. Gott versprach, dass uns Gutes folgen soll. Mögen Seine Engel uns begleiten, Weisheit und Bewahrung schenken, so wie Er es bisher getan hat.

Das Bleiben im Haus des Vaters für immer

Wir sind dankbar, dass wir eine ewige Heimat bei Gott haben dürfen und Er uns schon jetzt in Seine geistliche Familie hineingestellt hat. Auch Ihr dürft dazugehören! Danke für all Eure Gebete und finanzielle Unterstützung!

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Hinweis: Die Beiträge von Missionaren sind persönliche Zeilen und geben nicht notwendigerweise die Meinung der VDM wieder.

Günter und Birgits Blog

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Die Anfrage kam unerwartet: Einige Missionarskollegen baten dringend um Evakuierung – möglichst noch am selben Tag. Am Morgen hatten sie von Einheimischen erfahren, dass sich Rebellen auf den Weg gemacht hatten, um sie zu vertreiben.
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