Langzeit-Konsequenzen – unterwegs in der Nachfolge
Bei diesem Thema kommt man um einen Rückblick nicht herum. Im letzten Beitrag haben wir von unserem 30-jährigen Jubiläum berichtet. Wir können nur staunen, was es bedeutet, über Jahre und Jahrzehnte mit Gottes Hilfe Vertrauen zu bauen und „dicke Bretter“ zu bohren.
Die heutigen Zeiten sind oft anders. Manchmal entsteht der Eindruck, eine „Langzeit-Berufung“ lohne sich nicht mehr. Ich werde es nie vergessen, wie ein einheimisches Gemeindeglied zu mir sagte: „Jetzt seid ihr einige Jahre hier, jetzt nehme ich euch ernst!“ Gerade in Zeiten der Krisen, in unserer Region auch während des Krieges, geht es um gewachsene Beziehungen und Vertrauen im Glauben an unseren gemeinsamen Herrn, den wir verkündigen.
Gott spricht in der Verzweiflung
Allerdings gab es auch Nächte, in denen man aufgeben wollte, und Tage, an denen wir beinahe verzweifelt sind. Aber Gott ist größer, er hat immer wieder durch sein Wort geredet und Menschen zur Ermutigung geschickt. Dafür sind wir sehr dankbar. Neben vielem anderen ist eine christliche Schule entstanden – ein echtes „Langzeitprojekt“. Anfang Mai konnten wir im Rahmen eines Gottesdienstes das nun auch innen fertiggestellte zweite Gebäude einweihen. Wir sind dankbar für die Möglichkeit, eine nachwachsende Generation zu prägen. Gottes Zusagen stehen. Trotz aller Herausforderungen sind wir gerne weiter gemeinsam unterwegs in der Nachfolge Jesu.
Gebetsanliegen
- Flüchtlingsarbeit in Bosnien: Pastor Tomislav und seine Frau Lydija sind unermüdlich im Einsatz. Praktische und geistliche Hilfe ist weiterhin sehr nötig.
- Sommerfreizeiten 2024: Die Camps finden mit jungen Menschen, Familien und Flüchtlingen statt. Betet für geistliche Orientierung und Lebensentscheidungen.
