Kyrie, eleison – Herr, erbarme dich unser!

Im Advent feiern wir die Freundlichkeit und Menschenliebe Gottes, die uns in Jesus erschienen ist. Ich staune über diesen Gott voller Erbarmen: Er leidet mit. Er lässt uns nicht allein. Er kommt zu uns. Er hört unser Rufen. Und Er handelt.

Erbarme dich über unsere Welt

Es ist, als wenn Gott mit der Coronakrise noch einmal den Menschen auf dem gesamten Erdkreis zuruft: „Kommt zu mir!“

Wir hören die Nachrichten und können beten. Für das Gebet braucht es weder Pass noch Visum. Wir beten allein und gemeinsam, in den Gemeinden, Missionsgebetsgruppen und Hauskreisen, am Telefon, über WhatsApp und Zoom. Wir beten für die Verantwortlichen unserer Welt, dass Menschen in Frieden leben können, anstatt zur Flucht gezwungen zu werden.
Auf unser Gebet hin handelt Gott: Er erbarmt sich der Einsamen, Traurigen, Verfolgten, Kranken, Hungernden und der Verlorenen.

Erbarme dich über Ecuador!

Nicht alle Menschen haben Wasser und Seife. Viele haben weder Arbeit noch Essen. Kinder Gottes werden von Gottes Erbarmen zum Helfen bewegt. Meine Freunde in Ecuador unterstützen die Notleidenden.

Die Pandemie hat viele Opfer gefordert. Ein großer Teil der Bevölkerung hat kein sicheres Einkommen mehr. Viele haben Familienangehörige verloren. In manchen Gemeinden starben auch die Leiter infolge der Covid-19-Infektion. Ohne Präsenzgottesdienste gingen die Kollekten zurück. Einheimische Missionare im Heimatdienst in Ecuador können jetzt nicht ausreisen. Missionare auf dem Feld erhalten keine Unterstützung. Doch berichten sie von Gottes wunderbarer Versorgung.

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Hinweis: Die Beiträge von Missionaren sind persönliche Zeilen und geben nicht notwendigerweise die Meinung der VDM wieder.

Esthers Blog

Hier gibt es noch mehr Beiträge und Geschichten von den Missionaren und ihrer Arbeit im Einsatzland zum Weiterlesen.

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unterwegs | Ausgabe 2/2025
Ich wollte helfen, lehren, prägen und merkte erst später, wie viel Stolz darin lag. Als Gott mich nach Ecuador führte, begann ein neuer Weg: weg vom Geben aus eigener Kraft, hin zu einem Dienen, das auf ihn angewiesen ist.
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unterwegs | Ausgabe 1/2025
Carlos* ist jung, kräftig und erfahren in interkultureller Mission. Doch als man ihm auf einem Treffen ein rotes Seil umbindet und ihn in die hinterste Ecke des Raumes schickt, schaut er verdutzt drein. Dann die Aufforderung: „Haltet sein Seil!“
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unterwegs | November 2024
Zur Unterweisung von Kindern sollten nur die besten Theologen zugelassen werden. Seltsamerweise fällt diese Verantwortung meist Frauen und Anfängern zu.