Konsequenzen der Nachfolge

Kurz danach lag ich in Singapur auf dem Operationstisch und das ohne Auslandskrankenversicherung! Jetzt wird sich zeigen, ob der, der mich berufen hat, auch meine Krankenhausrechnung bezahlt  … 

Und – hat Er? Ja, Er hat, und zwar durch den operierenden Arzt, der mir bis heute keine Rechnung geschickt hat. Das wäre eine Rechnung mit einer fünfstelligen Zahl geworden! So flog ich drei Wochen später weiter in mein eigentliches Zielland, die Philippinen.
Die ersten Schritte auf philippinischem Boden machte ich im Rollstuhl (Nachspiel der Operation in Singapur) – was für ein holpriger Start in die Mission! Aber ich denke mal, dass Gott mir gleich von Anfang an zeigen wollte, dass auf Ihn Verlass ist. Jetzt blicke ich auf 35 Jahre Missionsdienst auf den Philippinen zurück und kann nur bestätigen: Gott ist treu! Mit Seiner Hilfe durfte ich noch weitere Krankenhausaufenthalte auf den Philippinen bewältigen, in Manila eine Gemeinde gründen, bei Straßenkindern Essensausgaben und Shampoo-Missionen (mit totaler Neu-Einkleidung) durchführen, in einem noch unerreichten Stamm einen Kindergarten gründen und vieles mehr.
Auch in Deutschland: Gott ist treu!
Auch heute, wo ich wieder in Deutschland bin: Gott ist treu! Meine fünf philippinischen Studenten (von den Eltern im Stich gelassen!) betreue ich von Deutschland aus weiter, einmal im Jahr besuche ich sie in Cebu City und im Alltag lebe ich mit ihnen praktische Jüngerschaft. Ich vertraue auf Gottes Hilfe, dass ich ihnen auch weiterhin das Schulgeld geben kann und alles, was sie zum Leben brauchen, bis sie auf eigenen Beinen stehen können. Wer mit mir diese Vision teilt, darf sich gerne einklinken und sich bei mir melden.

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