Immer stärker seine Herrlichkeit widerspiegeln
Roma sind eine ethnische Minderheit, die in allen Ländern Europas lebt und in Bulgarien ca. 5 % der Bevölkerung ausmacht. Ihr Leben ist häufig geprägt von Armut, unmenschlichen Lebensbedingungen, Diskriminierung, mangelnder Bildung und früher Heirat.
Wer jedoch mit offenen Augen durch ein Roma-Viertel geht, sieht nicht nur die Probleme und Herausforderungen, sondern auch ganz viel Potenzial, Stärke, Schönheit und Möglichkeiten. Diese gilt es zu entdecken, auszuschöpfen und einzusetzen, damit junge Menschen zu Veränderung in ihrer Umgebung beitragen.
Soziale Arbeit und Mission
In Bulgarien werde ich in einem Roma-Viertel in dem kleinen Dorf Tulovo mitarbeiten, das etwa 20 Autominuten von der Stadt Stara Zagora entfernt liegt. Ich freue mich darauf, Soziale Arbeit mit Mission zu verbinden und vor allem Kindern und Jugendlichen zu dienen und sie darin zu unterstützen, ihre eigenen Fähigkeiten und Ressourcen zu nutzen.
Wofür mein Herz schlägt
Mein Herz schlägt dafür, dass junge Roma ihre wahre Identität in Jesus erkennen und durch Ihn Hoffnung und Zukunftsperspektive in ihr Leben kommen. Dass diese Kinder und Jugendlichen ihr von Gott gegebenes Potenzial nutzen, um Veränderung in ihre Familien und Umgebung zu bringen. Dass einzelne Personen im Roma-Viertel aufstehen und anfangen, über ihre Grenzen hinaus zu denken und es wagen zu träumen.
„Von uns allen wurde der Schleier weggenommen, sodass wir die Herrlichkeit des Herrn wie in einem Spiegel sehen können. Und der Geist des Herrn wirkt in uns, sodass wir ihm immer ähnlicher werden und immer stärker seine Herrlichkeit widerspiegeln.“ 2. Korinther 3,18
Dieser Vers ist mir für die Arbeit unter Roma besonders wichtig geworden. Ich möchte erleben, wie Gottes Geist zum einen in mir wirkt, sodass ich Jesus immer ähnlicher werde, aber auch, wie er in den Kindern und Jugendlichen arbeitet und sie Gottes Herrlichkeit in ihrem Umfeld widerspiegeln.
