Hoffnungsträger trotz Krieg und Zerstörung

„Wir sind pausenlos unterwegs in Dörfern der Sumy-Region, um humanitäre Hilfe zu verteilen und die Gute Nachricht zu verkünden den Menschen, die vom Krieg verängstigt und verstört sind.“ So berichtet uns unser guter Freund und Pastor Mischa in Sumy (Ukraine).

Genna und ich sind tief bewegt von der Liebe und dem Mut, den unsere ukrainischen Geschwister vom Herrn geschenkt bekommen, um in einem vom Krieg zerstörten Land Licht und Hoffnung zu verbreiten. Da wir selber zehn Jahre in der Ukraine gedient haben, hat uns die ganze Situation tief bewegt und auf die Knie gebracht. Nur der allmächtige Gott kann in solch einer Lage Hoffnung und Frieden bringen.

Gottes Wort wirkt Hoffnung

Wir sehen, dass die Hoffnung durch das Wort Gottes in der Ukraine eine große Wirkung hat: Sonntags sind die Gemeinden voll von Menschen, die vorher nie die Frohe Botschaft gehört haben. Die Not treibt die Menschen regelrecht in die Arme Gottes.

Unser Beitrag

Seit Ausbruch des Krieges haben wir geholfen, Wohnungen zu finden, humanitäre Hilfe auf den Weg zu bringen, emotional Unterstützung zu leisten, ja, zu trösten, wo immer möglich. Seit einigen Wochen bieten wir Workshops an für die Krisenhelfer und erleben eine große Dankbarkeit; und wir sehen, wie wichtig es ist, die Resilienzbegleitung zu unterstützen.

„Resilienz“ bedeutet: psychische Widerstandsfähigkeit. Unsere Themen – unter anderen Trauma verstehen, Verlust und Trauer begleiten, Erwartungen und wie ich damit umgehe, Grenzen setzen, Resilienz verstehen und selber erlangen, Kulturstress und Werkzeuge, wie man Flüchtlinge begleiten kann – stoßen auf großen Bedarf. Es ist eine Erleichterung, wenn man ein wenig versteht, was im anderen vorgeht. Dankbar blicken wir darauf, wie Gott uns als Hoffnungsträger gebraucht.

Heinrich und Armgards Arbeit unterstützen

Hinweis: Die Beiträge von Missionaren sind persönliche Zeilen und geben nicht notwendigerweise die Meinung der VDM wieder.

Heinrich und Armgards Blog

Hier gibt es noch mehr Beiträge und Geschichten von den Missionaren und ihrer Arbeit im Einsatzland zum Weiterlesen.

Icon
unterwegs | Ausgabe 2/2025
Weihnachten erzählt vom Kommen – und vom Gehen. Jesus verließ den Himmel, um uns zu begegnen. Heute ruft er uns, denselben Weg zu gehen: hinaus in die Welt, dorthin, wo Hoffnung gebraucht wird.
Icon
unterwegs | Ausgabe 1/2025
Daniela und Thomas hatten einen großen Traum: Hausgemeinden gründen, ein offenes Zuhause schaffen, echte Gemeinschaft leben. Doch das Leben in der Großstadt, berufliche Unsicherheiten und die Forderungen des Alltags raubten ihnen fast jede Kraft – bis sie erkannten, dass es so nicht weitergehen konnte. Eine Woche der Reflexion brachte unerwartete Heilung, neue Perspektiven und frischen Mut. Lies ihre bewegende Geschichte über Erschöpfung, Glauben und einen Neuanfang mit Gott.
Icon
unterwegs | November 2024
Kennst du das Gefühl, schneller vorankommen zu wollen, alles im Griff zu haben? So ging es mir auch. Doch oft bringt das nichts. Stattdessen raubt es Ruhe und das innere Gleichgewicht. Neugierig, wie du bremsen lernst? Schau hier vorbei!